Klingt auf den ersten Blick interessant. Weiß aber jemand was in diesem Kontext “kurzlebige Spaltprodukte” heißt?
Kurzlebig im Sinne von weniger als 1.000 Jahren? Oder gehts da um “wirklich” kurzlebige Spaltprodukte?
Wie alles bei ionisierender Strahlung, sehr unterschiedlich, je nach Material. Je nachdem was “rauskommt” (wahrscheinlich wieder nichts, siehe meinen anderen Post), reden wir von Minuten, Monaten, Jahren. Bis wenige hundert Jahre. Atomphysiker sind da ein wenig wie Geologen und Evolutionsforscher: ein paar Jahrhunderte ist in den Bereichen wenig Zeit.
Soweit ich weiß bedeutet das so in etwa “innerhalb von 200-300 Jahren nur noch so radioaktiv wie Uranerz, dann können wir es relativ sicher verbuddeln”.
Immer noch nicht gerade schnell, aber erheblich besser als “muss doppelt so lang sicher gelagert werden wie die ältesten Geschichtsaufzeichnungen alt sind”.
Find das Projekt aber trotzdem prima. Solange das keine Firma ist die Kosten durch die Hintertür sozialisieren will, hab ich da keine Probleme mit, auch wenns nicht funktioniert.
Ist keine Kritik an dem Projekt, sondern Neugier.
Bei Zerfallsprodukten können die Zeitspannen ja absurd lang werden.
Wenn mir dann jemand erklärt, dass “kurzlebig” in diesem Kontext 1.000 Jahre heißt, würde mich das also nicht überraschen :)
Klingt auf den ersten Blick interessant. Weiß aber jemand was in diesem Kontext “kurzlebige Spaltprodukte” heißt? Kurzlebig im Sinne von weniger als 1.000 Jahren? Oder gehts da um “wirklich” kurzlebige Spaltprodukte?
Wie alles bei ionisierender Strahlung, sehr unterschiedlich, je nach Material. Je nachdem was “rauskommt” (wahrscheinlich wieder nichts, siehe meinen anderen Post), reden wir von Minuten, Monaten, Jahren. Bis wenige hundert Jahre. Atomphysiker sind da ein wenig wie Geologen und Evolutionsforscher: ein paar Jahrhunderte ist in den Bereichen wenig Zeit.
Soweit ich weiß bedeutet das so in etwa “innerhalb von 200-300 Jahren nur noch so radioaktiv wie Uranerz, dann können wir es relativ sicher verbuddeln”.
Immer noch nicht gerade schnell, aber erheblich besser als “muss doppelt so lang sicher gelagert werden wie die ältesten Geschichtsaufzeichnungen alt sind”.
Es wäre so schön, wenn man einfach Ausgaben der BILD in einen Reaktor schmeißen könnte
Find das Projekt aber trotzdem prima. Solange das keine Firma ist die Kosten durch die Hintertür sozialisieren will, hab ich da keine Probleme mit, auch wenns nicht funktioniert.
Ist keine Kritik an dem Projekt, sondern Neugier. Bei Zerfallsprodukten können die Zeitspannen ja absurd lang werden. Wenn mir dann jemand erklärt, dass “kurzlebig” in diesem Kontext 1.000 Jahre heißt, würde mich das also nicht überraschen :)