• B0rax@feddit.org
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    8
    ·
    5 hours ago

    Eigentlich sind Frauen medizinisch schlechter dran, weil noch immer viel medizinisches Wissen ziemlich auf männliche Patienten zugeschnitten ist…

    • Cliff@feddit.org
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      ·
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      4 hours ago

      medizinisch != gesundheitlich

      Männer leben im schnitt signifikant ungesünder und kürzer. Und nur darum geht es hier. Das es eine Ungleichheit in der Medizin zugunsten von Männern gibt, wird sogar direkt im ersten Satz des Artikels thematisiert. Auch wenn hier nur von den wirtschaftlichen Möglichkeiten die Rede ist und nicht von den Forschungsdefiziten.

      [Ich verstehe übrigens nicht so richtig, warum dein und andere Kommentare hier so stumpf runtergewählt werden]

      • KatherinaReichelt@feddit.org
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        1
        ·
        45 minutes ago

        [Ich verstehe übrigens nicht so richtig, warum dein und andere Kommentare hier so stumpf runtergewählt werden]

        Naja, wir haben hier einen ausführlichen und gut recherchierten Hintergrundartikel, der belegt, dass Männer früher sterben und mehr Krankheitslast tragen als Frauen. Im Artikel tauchen Experten auf, die dafür diverse Gründe nennen und diese Gründe sind dann eben auch nicht nur “HurHur, Männer sind dumm” wie andere Leute hier schreiben. Sondern:

        Körperlich belastende Arbeit, Schichtarbeit, Unfallrisiken und geringe Kontrolle über die Arbeitsbedingungen betreffen viele Männer in Industrie, Bau, Transport und Handwerk. Berufsgruppen, die diesen Risiken nicht ausgesetzt sind, weisen eine deutlich höhere durchschnittliche Lebenserwartung auf

        In Deutschland sind Männer in der geschlechtsspezifischen Versorgung gegenüber Frauen im Nachteil. Während für Frauen ab der Pubertät Aufklärung und regelmäßige Untersuchungen beim Frauenarzt vorgesehen sind, gibt es für Männer hierzulande kein vergleichbares geschlechtsspezifisches Angebot.

        Sie schreiben, dass geflüchtete Männer, die dort in der Regel in einer patriarchalischen Gesellschaft aufgewachsen sind, unter dauerhaften Stress geraten, weil es ihnen nicht gelingt ihre Familien, von denen sie getrennt wurden, zu versorgen und zu beschützen. Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in den Zufluchtsländern führten zudem häufig dazu, dass sie sich kaum sozial integrieren und keine Gesundheitsangebote annehmen. Die Folge seien zum Beispiel Depressionen oder eine posttraumatische Belastungsstörung - wie sie auch Soldaten nach Kriegseinsätzen erleben können. In der Folge treten Aggression, Selbstverletzung und Drogenmissbrauch auf.

        Das sind sehr harte Themen und es gibt durchaus Handlungsbedarf. Der äußert sich ganz konkret in mehr Krankheit, kürzerer Lebenserwartung und deutlich mehr Selbstmorden.

        Wenn man so einen Artikel dann gelesen hat und dann in die Kommentare walzt und schreibt, “eigentlich sind Frauen die wirklich benachteiligten”, dann ist das halt schon etwas hart am Trollen oder Derailen und man/frau muss sich nicht über Downvotes wundern.

      • aksdb@lemmy.world
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        9
        ·
        4 hours ago

        [Ich verstehe übrigens nicht so richtig, warum dein und andere Kommentare hier so stumpf runtergewählt werden]

        Ich vermute, weil der Kommentar eben — wie du ja schon andeutest — nicht so wirkt, als bezieht er sich auf den Artikel, sondern halt einfach auf die Überschrift. Bei der Überschrift war auch meine Reaktion “hä? ist doch genau anders herum”, aber hab mir das Kommentieren gespart, solang ich noch nicht den Artikel (und weitere Kommentare) gelesen habe. Insofern könnten die Downvotes einfach “halt die Klappe und lies erstmal” bedeuten.

        • B0rax@feddit.org
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          1
          ·
          1 hour ago

          Joa, mag schon sein dass der Kommentar nicht so 100%ig passt, aber dieser Aspekt kam aus meiner Sicht eben nicht so ganz aus dem Artikel raus und auf dieses Ungleichgewicht wollte ich hier nochmal hinweisen.

          Klar, mein Kommentar war arg knapp und zwischen Tür und Angel geschrieben, aber seis drum.