Fröhliches Halloween!
irgendwelche guten gruseligen Sachen gefunden?
Da es über die Monate immer mal wieder Nachfragen gab: die Liste sind nur Beispiele. Solange es jetzt keine Nachrichten sind und ihr der Meinung seid, es könnte andere Menschen interessieren, dann stellt es uns anderen Nutzern vor, erzählt was euch daran gefällt und warum ihr es mit uns teilt. Blogpost, Sachbuch, egal. Nur Memes und Nachrichten würde ich ausnehmen, da daraus schon der große Rest des Fediverses besteht.
Was habt ihr in der letzten Woche so an tollen Büchern gelesen, Filme geguckt, Spiele gezockt, Musik entdeckt, Museen oder Veranstaltungen besucht, … ?
Eher Meta-Kultur, aber ich habe mir meine Lieblings-Serifenschriftart auf meinem eReader installiert. Hab sie im Lagrange-Browser für das Gemini-Protokoll entdeckt. Literata ist für mich die perfekte Buchschriftart mit schönen abgerundete Serifen. Damit lese ich jetzt Nincshof weiter, aber mache gerade nur langsam Fortschritte, da das Fediverse und Geminispace mal wieder meist interessanter ist.
Letzte Woche war Spiel, also war diese Woche After-Spiel.
Ich hatte mich beim Kauf zurückgehalten, freue mich aber auf die ganzen Neuheiten.
Ich wollte -60°C kaufen, habe es aber leider nicht bekommen. Queen Alice, war der Mega Hype, war nicht auf meiner Shortlist, aber ich spiele ja alles.
Im Kindergarten hat meine Tochter ein (modernes) Pumuckl Hörspiel gehört. Dann habe ich ihr erzählt, dass Pumuckl ursprünglich eine alte Kinderfernsehserie ist, die wollte sie natürlich gucken.
Zwischen meinen Linux ISOs bin ich fündig geworden. Es war ein Erlebnis Pumuckl mit ihr zu schauen 😅. Erstmal krass: sie versteht Meister Eder 😳. Bin ja fest davon ausgegangen, dass das schwierig wird. Aber krass, dass sie sich erinnert hat “dass die Uroma ja auch so gesprochen hat”. Uroma ist halt vor 2 Jahren gestorben, da war das Kind 3 Jahre alt, aber sie wusste das noch.
Naja, Rollenbilder, Sprache etc. in etwa so, wie man es in einer Serie aus den 80ern vom Bayerischen Rundfunk erwarten würde. Aber durch ihre Reaktion “guck mal, da bügelt ja die Frau”, ist das vielleicht sogar ganz gutes Kontrastprogramm.
Aber krass, wie entschleunigt diese alten Serien im Vergleich zu dem neumodischen Kram sind. Ich fand, für eine Kinderserie, den Plot verhältnismäßig komplex, aber ging klar, weil es langsam war. Nicht Schnitt-Schnitt-Schnitt alle zwei Sekunden, die Charaktere haben mal mehr als 2 Sätze am Stück gesprochen. Und die Special Effects - Hammer 😅. Wie da einfach eine Socke durchs Zimmer schwebt, wenn sie vom unsichtbaren Pumuckl versteckt wird, da haben die aber heftig in die Trickkiste gegriffen.
Ich habe seit langem Mal wieder ein Buch gelesen: Strange Pictures von Uketsu
Obwohl ich schon lange nichts mehr gelesen hatte, konnte ich es nur schwer aus der Hand legen. Es geht um einen mysteriösen blog und dessen blutige Geschichte wird nach und nach im Buch aufgelöst. Dabei spielen, passend zum Titel, immer wieder Bilder bzw Zeichnungen eine wichtige Rolle. Die Art wie Uketsu seine Erzählungen aufbaut und zwischen verschiedenen Zeitpunkten und Charakteren wechselt hat für mich sehr gut funktioniert. Sehr spannend, ein paar sehr unerwartete Wendungen und ein für mich sehr rundes Ende.Und dann war ich gestern noch beim Abendglimmen in Böfingen. Sehr schöne Installationen auch viel zum Mitmachen und Ausprobieren. Es war allerdings ziemlich voll und die Stadt hatte auch schon empfohlen erst nach 8 zu kommen.
Ich habe den ersten Band des Mangas How to keep a Human gelesen. Ein Mensch wird in eine Monsterwelt teleportiert, wo er gerade mal so groß ist wie ein Meerschweinchen. Ein entsprechend riesiges und furchteinflößendes Monster findet ihn und beschließt, sich um das “arme verängstigte Tier” zu kümmern und ihn als Haustier zu pflegen. Ist ganz lustig und porträtiert sowohl die Perspektive des Monsters als behutsamen und pflegenden Besitzer und auch die Perspektive des Menschen als Haustier, für den alles riesig groß, brandgefährlich und angsteinflößend ist, inkl. seinem Monsterbesitzers.
Und dann gibt es immer wieder noch Hinweisseiten, wie man als Monster sich um seinen Menschen kümmern sollte: Nicht bei schwarzer oder mehr als 1 Sonne nach draußen lassen, die Miasmaabsondernden Monstertypen sollten keine Menschen halten und diese komische farbige Außenschicht ist keine abgeschälte Haut, sondern nennt sich “Kleidung” und kann noch einmal getragen werden, daher nicht wegschmeißen nach dem vermeintlichen Häuten!im japanischen gibt es 5 Bände, mal schauen wie viel und wie schnell die übersetzt veröffentlicht werden. (Und man kotzt mich die eBook Shop Situation an. Keiner der vom Verlag vorgeschlagenen Shops kann ohne Account genutzt werden.)
Ich fand das Spiel “No, I am not a human” dieses Jahr angenehm gruselig. Man startet als Bewohner eines kleinen Hauses, an dem regelmäßig Menschen klingeln. Zu Beginn wird aus den Gesprächen klar, dass ein übernatürliches Ereignis stattgefunden hat, dass Umwelt und Menschen beeinflusst. Ab dann muss entschieden werden, ob man die folgenden Personen, die klingeln, einlässt oder nicht. Es könnte sich nämlich um so genannte “Besucher” handeln, die nichts Gutes im Schilde führen. Die Mischung aus Artwork, Musik und Thema fand ich sehr angenehm. Gleichzeitig ist das Spiel kurzweilig, man muss keine drei Stunden investieren, um eine gute Zeit zu haben.




