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    3 hours ago

    Für (derzeitige) menschliche Maßstäbe ist “im Ozean verklappen” tatsächlich aber wie “unendliche Verdünnung” (quasi radioaktives Globuli). Rein “umwelttechnisch” wäre das heutzutage die “beste” (lies: am wenigsten beschissen, aber immer noch reichlich beschissene) Option. Dagegen sprechen aber andere Gründe:

    • es fühlt sich einfach scheiße an, weil es unkontrolliert ist und wirkt. Rein psychisch jetzt, für die meisten Leute. “Wir kippen unseren Müll einfach ins Meer” klingt halt mega falsch
    • wir wissen nicht, wieviel Abfall die Menschheit noch so produziert. Deswegen schrieb ich “derzeitige menschliche Maßstäbe”. Wenn es erst mal als Endlager etabliert wäre, dann käme bestimmt irgendwer auf den Trichter "geil, lass mal radioaktive Abfälle so richtig hochskalieren, Entsorgung ist ja jetzt geregelt. Und dann würde es tendenziell doch irgendwann zum Umweltproblem
    • Das muss schon richtig tief sein. Wenn ich das nur irgendwo auf 50 m versenke gibt es Leute, die das garantiert wieder hochholen wollen. Und man weiß ja auch nicht, wie sehr Leute das hochholen wollen. Ggf. wird es in den nächsten Jahrhunderten richtig easy mal eben paar Kilometer zu tauchen. Im günstigsten Fall ist das nur Klaus-Peter, der Heizkosten sparen will und sich deshalb ein Fass in seinen Keller stellen möchte, aber wahrscheinlich wären das eher Akteure mit übleren Absichten.
    • irgendwas, irgendwas, dreiäugige Fische

    Also, es ist im Großen und Ganzen Mist, aber nicht, wenn es um den “wo sind wir vor der Strahlung lange sicher” Aspekt geht.