Hört man sich in der Partei um, wer als Nachfolgerin von Bärbel Bas infrage käme, heißt es: Wir warten auf Manu. Bisher hat sie eine Kandidatur nicht ausgeschlossen. Erst muss die Koalition in Schwerin stehen, dann wird sie eine Entscheidung treffen. Anfang November dürfte es so weit sein. Dann soll Manuela Schwesig, die Ministerpräsidentin aus dem Märchenschloss, der SPD ein Wintermärchen bescheren.
Ich finde das ein merkwürdiges Demokratieverständnis, dass die Parteien bei solchen Fragen immer an den Tag legen. Ja, technisch gesehen wählt man Parteien und von den meisten Kandidaten unterhalb der Bundesebene weiß man eh ziemlich wenig, aber die Parteien führen doch in der Regel personenzentrierte Wahlkämpfe, gerade wenn sie mal jemanden haben der so bekannt ist wie Schwesig. Und dann soll die einfach direkt nach der Regierungsbildung in die Bundespolitik abzischen? Das ist doch Mist, als SPD-Wähler in Meck-Pomm käme ich mir verarscht vor.
Und dann soll die einfach direkt nach der Regierungsbildung in die Bundespolitik abzischen? Das ist doch Mist, als SPD-Wähler in Meck-Pomm käme ich mir verarscht vor.
Kann sie nicht gleichzeitig Ministerpräsidentin und Bundesparteivorsitzende sein?
Soweit ich weiß, gibt bei der SPD (anders als z.B. bei den Grünen) keine internen Richtlinien um solche Doppelrollen zu vermeiden. Klingbeil ist ja auch Vorsitzender und Minister+Vizekanzler. Bas war auch Vorsitzende und Ministerin.
Zuletzt waren Kurt Beck und zuvor Rudolf Scharping gleichzeitig Ministerpräsident (von RP) und Bundesvorsitzender der SPD.
Scharping war bei der darauffolgenden Bundestagswahl Spitzenkandidat der SPD trat nsch der Bundestagswahl von seinem Amt als MP (und seinem Mandat als MdL) zurück, um in den Bundestag zu wechseln.
Kurt Beck hat sich auch auf die Kanzlerkandidatur vorbereitet, ist dann aber parteiintern von Steinmeier überrumpelt worden und schließlich als Parteivorsitzender zurückgetreten.
Es steht also im Raum, dass Schwesig ebenfalls Spitzenkandidatin der SPD zur nächsten Bundestagswahl werden könnte.
Wieso, im Bund kann die Frau doch viel mehr erreichen als auf Landesebene. Ich gehe mal stark davon aus, dass sie nicht vergisst woher sie gekommen ist.
Ich finde das ein merkwürdiges Demokratieverständnis, dass die Parteien bei solchen Fragen immer an den Tag legen. Ja, technisch gesehen wählt man Parteien und von den meisten Kandidaten unterhalb der Bundesebene weiß man eh ziemlich wenig, aber die Parteien führen doch in der Regel personenzentrierte Wahlkämpfe, gerade wenn sie mal jemanden haben der so bekannt ist wie Schwesig. Und dann soll die einfach direkt nach der Regierungsbildung in die Bundespolitik abzischen? Das ist doch Mist, als SPD-Wähler in Meck-Pomm käme ich mir verarscht vor.
Kann sie nicht gleichzeitig Ministerpräsidentin und Bundesparteivorsitzende sein?
Soweit ich weiß, gibt bei der SPD (anders als z.B. bei den Grünen) keine internen Richtlinien um solche Doppelrollen zu vermeiden. Klingbeil ist ja auch Vorsitzender und Minister+Vizekanzler. Bas war auch Vorsitzende und Ministerin.
Zuletzt waren Kurt Beck und zuvor Rudolf Scharping gleichzeitig Ministerpräsident (von RP) und Bundesvorsitzender der SPD.
Scharping war bei der darauffolgenden Bundestagswahl Spitzenkandidat der SPD trat nsch der Bundestagswahl von seinem Amt als MP (und seinem Mandat als MdL) zurück, um in den Bundestag zu wechseln.
Kurt Beck hat sich auch auf die Kanzlerkandidatur vorbereitet, ist dann aber parteiintern von Steinmeier überrumpelt worden und schließlich als Parteivorsitzender zurückgetreten.
Es steht also im Raum, dass Schwesig ebenfalls Spitzenkandidatin der SPD zur nächsten Bundestagswahl werden könnte.
Wieso, im Bund kann die Frau doch viel mehr erreichen als auf Landesebene. Ich gehe mal stark davon aus, dass sie nicht vergisst woher sie gekommen ist.
Nur mal so: Sieht jemand auf dem Plakat einen Hinweis auf die SPD?
Um fair zu sein, ihr eigener Name steht auch nicht drauf Ü