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Cake day: February 17th, 2025

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  • Das “witzige” ist: Das ist (vermutlich) überall so.

    Ich habe längere Zeit in Vietnam gelebt (nicht in den Expat Regionen), und war dort weit und breit das einzige “Weißbrot”. Du merkst schnell, dass du - obwohl du die Sprache sprichst - nicht ganz für voll genommen wirst. Egal was ich machen musste - es wurde mir erklärt als ob ich irgendwie minderbemittelt wäre, gleichzeitig waren die Standards an der meine Arbeit gemessen wurde deutlich höher als bei den Einheimischen. Generell Jobs zu bekommen war… problematisch, um es mal vorsichtig auszudrücken. In Hanoi war es im Gegenzug deutlich einfacher: Die Leute waren Ausländer mehr oder weniger gewohnt und die Vorurteile waren dann auch dementsprechend weniger ausgeprägt (bzw. merkbar).


  • Bei mir ist es im Grunde das was Ernest Callenbach in “Ecotopia” beschrieben hat:

    Weg von Supranationalitäten hin zu kleineren Gesellschaften mit all ihren Eigenheiten, die Menschen nehmen Umweltschutz ernst und haben das vorrangige Ziel in Gleichgewicht mit der Natur zu leben - sind aber pragmatisch genug auch noch “dreckige” Lösungen zu nutzen bis etwas besseres verfügbar ist (z.B. Diesel betriebene Laster für Forstarbeiten). Autobahnen werden zu Landstraßen reduziert, alle Wege werden per Zug, leichtem Elektrofahrzeug, Fahrrad (die überall kostenlos zur Nutzung herumstehen) oder zu Fuß zurückgelegt. Alle Dinge des täglichen Bedarfs werden lokal hergestellt und so lange wiederverwendet wie irgendwie möglich - und was nicht mehr verwendet werden kann wird recycled. Industrielle Tierzucht gibt es nicht mehr, dafür werden weite Gebiete der Natur überlassen - was es ermöglicht Fleisch per Jagd zu gewinnen.