Aus gegebenem Anlass, hier der faktencheck!

  • Dayroom7485@lemmy.world
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    7 hours ago

    Dein Vergleich hinkt, weil der Lebensmittelmarkt viel besser einem idealen Markt entspricht als der Immobilienmarkt. Wenn der Preis für Weizen steigt, ist es profitabler für Bauern, Weizen anzubauen. Also pflanzen sie weniger Unrentables und mehr Weizen. Steigt der Bedarf nach Weizen weiter, erschließen sie neues Ackerland. Der Preis steuert den Markt nach Effizienztheorie.

    Wenn der Bedarf nach Wohnungen in Hamburg steigt, ist es unfassbar teuer, Büroflächen umzuwandeln. Gleichzeitig gibt es nur begrenzt Bauland, und Investoren bauen vor allem besonders rentable Luxuswohnungen und Gewerbeimmobilien.

    Der Immobilienmarkt ist voller Marktversagen, der Lebensmittelmarkt genau nicht.

    • brainwashed@feddit.org
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      5 hours ago

      Der Mietmarkt ist vor allem voller staatlicher Interventionen. Dass Büros nicht morgen Wohnungen sein können liegt an Auflagen, nicht daran, dass nicht irgendwer da ein paar Trockenbau Wände einzieht.

      Wie du selbst sagst, dürften Mieten auf das Marktniveau steigen würde sich Neubau stärker lohnen.