Wenn sie nicht besser wirtschaften kann man sich den Stunt sparen. Und AöR sind auch keine Garanten für weniger Verwaltungswasserkopf oder bessere/günstigere Dienstleistungen für die Kundschaft. Man schaue sich nur die viel zu vielen Sparkassen in Deutschland mit ihren meist objektiv schlechteren Bedingungen an.
Der Platzmangel in Berlin wird durch die Vergesellschaftung ja auch nicht adressiert. Man könnte ja mal das Tempelhofer Feld bebauen… ah ne… es gibt nen wünschdirwas Volksentscheid und der heilige Asphalt da darf nicht besudelt werden. Organische Nachverdichtung durch Bestandsmieter die viel Wohnraum für wenig Geld mieten will das deutsche Mietrecht auch nicht. Höher bauen ist auch böse.
Und natürlich hat es Gründe, warum Berlin seinen öffentlichen Bestand irgendwann veräußert hat. Der Grund war nicht, dass die Wohnungen so gut und günstig waren und die Anstalten so gut gewirtschaftet haben.
Wenn sie nicht besser wirtschaften kann man sich den Stunt sparen.
Gutes oder schlechtes wirtschaften ist sowohl öffentlich als auch privat möglich. Ich würde sogar behaupten dass bei den heutigen AnlegerInnenstrukturen es sogar sehr schwierig ist, privat langfristig gut zu wirtschaften, denn hier sind schnelle Ergebnisse sehr wichtig, um die AnlegerInnen bei Laune zu halten und Sanierungen liefern definitiv eher langfristige Vorteile. Das sind ja keine “traditionellen unternehmerischen Familien, die den langfristigen firmenerfolg von Generation zu Generation weitergeben wollen”.
Mit gut oder schlecht wirtschaften habe ursprünglich ich auch gar nicht argumentiert.
Und AöR sind auch keine Garanten für weniger Verwaltungswasserkopf
Das stimmt, öffentliche Strukturen neigen zu viel Verwaltung. Diese ist aber günstiger als die permanente enorme private gewinnabschöpfung und hat zudem nicht nur nachteile.
oder bessere/günstigere Dienstleistungen für die Kundschaft. Man schaue sich nur die viel zu vielen Sparkassen in Deutschland mit ihren meist objektiv schlechteren Bedingungen an.
Die Sparkassen arbeiten mit gewinnabschöpfung durch die Kommunen, deshalb hinkt der Vergleich ein wenig (nichtsdestotrotz ist der gewinn natürlich nicht privat und steht der Kommune und somit wieder der öffebtlichkeiz zur Verfügung). Zudem haben die Sparkassen unter anderem den politischen Zweck, auch in ländlichen gegenden Filialen und Automaten zu betreiben (für private lohnt sich das nicht), sowie servicepersonal möglichst bteitflächig zur Verfügung zu stellen. Das führt zu den hohen kontoführungsgebühren. Z.b. reine Direktbanken haben da natürlich auch bessere Konditionen. Ein Beispiel für eine öffentliche direktbank mit günstigen Konditionen ist imho die DKB als Tochter der bayrischen Landesbank. Objektiv schlechter sind die Sparkassen auch nicht, eben wegen der hohen ländlichen automatendichte (für landeier mit bargeldbedarf) und z.b. ältere, die mit digitalen Strukturen nicht gut klar kommen… Ob das jetzt nötig ist, sei dahingestellt aber die kosten kommen nicht von nichts uns müssen bei AöRs gerechtfertigt werden.
Ich musste in meinem leben schon häufig umziehen und bei der Wohnungssuche waren die öffentlichen preislich immer um einiges günstiger als die vergkeichbaren privaten, auch wenn es meistens Wartelisten gab und natürlich grundsätzlich Unterklasse oder untere Mittelklasse Wohnungen sind (für meinen bedürfnisse ausreichend und mehr Prunk könnte ich mir eh nicht leisten).
Der "Platzmangel in Berlin wird durch die Vergesellschaftung ja auch nicht adressiert. Man könnte ja mal das Tempelhofer Feld bebauen… ah ne… es gibt nen wünschdirwas Volksentscheid und der heilige Asphalt da darf nicht besudelt werden. Organische Nachverdichtung durch Bestandsmieter die viel Wohnraum für wenig Geld mieten will das deutsche Mietrecht auch nicht. Höher bauen ist auch böse."
Das stimmt natürlich. So wie ich es verstanden habe, war das aber auch gar nicht der Anspruch der Vergesellschaftung, zumindest hab ich noch nie als Argument gehört, dass dadurch mehr Wohnraum geschaffen wird.
Und natürlich hat es Gründe, warum Berlin seinen öffentlichen Bestand irgendwann veräußert hat. Der Grund war nicht, dass die Wohnungen so gut und günstig waren und die Anstalten so gut gewirtschaftet haben.
Man mag es nicht glauben aber das war Anfang der 2000er, wird parteiübergreifend bereut und es gab damals eine große Anzahl leerstehender Wohnungen in B (Google sagt 150000). Das ist offensichtlich nicht mehr der Fall, eher im Gegenteil.
Dazu kam der Berliner Bankenskandal und man hat gehofft, durch den Verkauf ein paar haushaltslöcher zu schließen.
Aber stimmt, hochverschuldet war die GSW damals schon (und keine AöR btw).
Im.öffentlichen Wohnungsbau (KP wie das bei der gsw war) sind aber hohe schulden normal und in der Regel unproblematische investitionsschulden. Das gilt genauso für unser privates Beispiel vonovia (40 mrd. Euro schulden), trotzdem können diese gewinne erwirtschaften.
Wenn sie nicht besser wirtschaften kann man sich den Stunt sparen. Und AöR sind auch keine Garanten für weniger Verwaltungswasserkopf oder bessere/günstigere Dienstleistungen für die Kundschaft. Man schaue sich nur die viel zu vielen Sparkassen in Deutschland mit ihren meist objektiv schlechteren Bedingungen an.
Der Platzmangel in Berlin wird durch die Vergesellschaftung ja auch nicht adressiert. Man könnte ja mal das Tempelhofer Feld bebauen… ah ne… es gibt nen wünschdirwas Volksentscheid und der heilige Asphalt da darf nicht besudelt werden. Organische Nachverdichtung durch Bestandsmieter die viel Wohnraum für wenig Geld mieten will das deutsche Mietrecht auch nicht. Höher bauen ist auch böse.
Und natürlich hat es Gründe, warum Berlin seinen öffentlichen Bestand irgendwann veräußert hat. Der Grund war nicht, dass die Wohnungen so gut und günstig waren und die Anstalten so gut gewirtschaftet haben.
Wenn sie nicht besser wirtschaften kann man sich den Stunt sparen.Gutes oder schlechtes wirtschaften ist sowohl öffentlich als auch privat möglich. Ich würde sogar behaupten dass bei den heutigen AnlegerInnenstrukturen es sogar sehr schwierig ist, privat langfristig gut zu wirtschaften, denn hier sind schnelle Ergebnisse sehr wichtig, um die AnlegerInnen bei Laune zu halten und Sanierungen liefern definitiv eher langfristige Vorteile. Das sind ja keine “traditionellen unternehmerischen Familien, die den langfristigen firmenerfolg von Generation zu Generation weitergeben wollen”. Mit gut oder schlecht wirtschaften habe ursprünglich ich auch gar nicht argumentiert.
Und AöR sind auch keine Garanten für weniger VerwaltungswasserkopfDas stimmt, öffentliche Strukturen neigen zu viel Verwaltung. Diese ist aber günstiger als die permanente enorme private gewinnabschöpfung und hat zudem nicht nur nachteile.oder bessere/günstigere Dienstleistungen für die Kundschaft. Man schaue sich nur die viel zu vielen Sparkassen in Deutschland mit ihren meist objektiv schlechteren Bedingungen an.Die Sparkassen arbeiten mit gewinnabschöpfung durch die Kommunen, deshalb hinkt der Vergleich ein wenig (nichtsdestotrotz ist der gewinn natürlich nicht privat und steht der Kommune und somit wieder der öffebtlichkeiz zur Verfügung). Zudem haben die Sparkassen unter anderem den politischen Zweck, auch in ländlichen gegenden Filialen und Automaten zu betreiben (für private lohnt sich das nicht), sowie servicepersonal möglichst bteitflächig zur Verfügung zu stellen. Das führt zu den hohen kontoführungsgebühren. Z.b. reine Direktbanken haben da natürlich auch bessere Konditionen. Ein Beispiel für eine öffentliche direktbank mit günstigen Konditionen ist imho die DKB als Tochter der bayrischen Landesbank. Objektiv schlechter sind die Sparkassen auch nicht, eben wegen der hohen ländlichen automatendichte (für landeier mit bargeldbedarf) und z.b. ältere, die mit digitalen Strukturen nicht gut klar kommen… Ob das jetzt nötig ist, sei dahingestellt aber die kosten kommen nicht von nichts uns müssen bei AöRs gerechtfertigt werden. Ich musste in meinem leben schon häufig umziehen und bei der Wohnungssuche waren die öffentlichen preislich immer um einiges günstiger als die vergkeichbaren privaten, auch wenn es meistens Wartelisten gab und natürlich grundsätzlich Unterklasse oder untere Mittelklasse Wohnungen sind (für meinen bedürfnisse ausreichend und mehr Prunk könnte ich mir eh nicht leisten).Der "Platzmangel in Berlin wird durch die Vergesellschaftung ja auch nicht adressiert. Man könnte ja mal das Tempelhofer Feld bebauen… ah ne… es gibt nen wünschdirwas Volksentscheid und der heilige Asphalt da darf nicht besudelt werden. Organische Nachverdichtung durch Bestandsmieter die viel Wohnraum für wenig Geld mieten will das deutsche Mietrecht auch nicht. Höher bauen ist auch böse."Das stimmt natürlich. So wie ich es verstanden habe, war das aber auch gar nicht der Anspruch der Vergesellschaftung, zumindest hab ich noch nie als Argument gehört, dass dadurch mehr Wohnraum geschaffen wird.
Und natürlich hat es Gründe, warum Berlin seinen öffentlichen Bestand irgendwann veräußert hat. Der Grund war nicht, dass die Wohnungen so gut und günstig waren und die Anstalten so gut gewirtschaftet haben.Man mag es nicht glauben aber das war Anfang der 2000er, wird parteiübergreifend bereut und es gab damals eine große Anzahl leerstehender Wohnungen in B (Google sagt 150000). Das ist offensichtlich nicht mehr der Fall, eher im Gegenteil. Dazu kam der Berliner Bankenskandal und man hat gehofft, durch den Verkauf ein paar haushaltslöcher zu schließen. Aber stimmt, hochverschuldet war die GSW damals schon (und keine AöR btw). Im.öffentlichen Wohnungsbau (KP wie das bei der gsw war) sind aber hohe schulden normal und in der Regel unproblematische investitionsschulden. Das gilt genauso für unser privates Beispiel vonovia (40 mrd. Euro schulden), trotzdem können diese gewinne erwirtschaften.