Rechtsextreme rufen eine "Krise der Männlichkeit" aus und versuchen daraus politisches Kapital zu schlagen, so Experten. Städtische Vielfalt werde als "Dekadenz" gebrandmarkt, "Härte" als Inbegriff der Maskulinität bejubelt und Sprache zum Gewaltakt.
Ich wünschte, man könnte den jungen Männern irgendwie vermitteln, wie befreiend es sein kann, Maskulinität und Sexualität selbst zu leben und zu definieren.
Ich finde es z.B. toll, im Wald mit Paintballs auf Freunde zu schießen, Motorrad zu fahren, zu handwerkern oder Counter Strike zu spielen, lasse mir aber auch gerne die Nägel bemalen, koche, bin gegen das Auto in Innenstädten, esse kaum Fleisch und würde mich freuen, wenn meine Frau so richtig Karriere macht und mehr verdient als ich.
Menschen sind komplex, selbst in meiner sehr oberflächlichen Auflistung finden sich schon Widersprüche. Da kann man doch echt nur unglücklich werden, wenn man sich dermaßen hart in männlich/weibliche Schubladen presst.
Fühl ich so sehr. Ich würd gern einfach Hausmann sein, vllt noch halbtags arbeiten und mich um den Garten, das Haus und das Kind kümmern
So ist es richtig. Einfach machen worauf man BOCK hat! Ich scheiß auf die Meinung anderer oder festgefahrene Ansichten… meistens ist hinter der Alpha-Männer-Maske eh nicht viel dahinter…