Moskau kann aktuell nicht die Dieselmengen bieten, die es auf dem Weltmarkt bräuchte, um die Spritpreise zu senken.
In Russland fehlt der Diesel in der Landwirtschaft
Danach zeichnete sich allerdings ab, dass Russland den von Trump als „Weltproblem“ bezeichneten Dieselmangel kaum mildern kann. Denn seit den nunmehr fast täglichen Angriffen mit ukrainischen Drohnen auf russische Raffinerien muss Russland, der nach den USA und vor Saudi-Arabien zweitgrößte Ölförderer der Welt, selbst Treibstoff importieren. Erst am 30.September hatte die russische Regierung das seit Juli geltende Diesel-Exportverbot verlängert.
Der für den Energiesektor zuständige russische Vizepremier Alexander Nowak sagte derweil, Russland werde 300.000 Tonnen Diesel noch im Oktober exportieren, 500.000 Tonnen im November und 1 Million Tonnen im Dezember. Er wiederholte damit die Angaben Trumps.
Diese Mengen sind angesichts des gewaltigen Sprit-Hungers der USA nur homöopathische Dosen: Täglich werden dort rund 520.000 Tonnen Diesel verbraucht.
Wegen teilweise zerstörter Raffinerien klagen russische Farmen schon jetzt, nicht genügend Diesel für Traktoren und Mähdrescher während der Ernte zu haben, und an vielen Tankstellen sind Diesel und Benzin kaum oder nur noch mengenmäßig begrenzt erhältlich. Denn den Löwenanteil des Diesels verbraucht die russische Armee in ihrem Angriffskrieg in der Ukraine.



Nett, wie du hier der CxUAfD im selben Atemzug nur Inkompetenz und Lernwillen unterstellst. Tatsächlich wissen die beide sehr genau, was sie da tun, und in wessen Namen. Und wenn die Leute im Land unruhig werden, weil ihnen die Energiepreise unterm Arsch explodieren, muss halt eine neue Blitzableiterdebatte her. (Warum drehen die im Flüchtlingsheim eigentlich immer die Thermostate so weit auf? …)