Mit Jan Böhmermanns Abgang könnte das ZDF die Stoßrichtung seiner Satiresendungen ändern. Das "Journal Deluxe" soll ab Ende Oktober neue Zielgruppen erschließen
Was darf Satire, jetzt müssen wir alle ganz stark bleiben. Echt gruselig.
“Rechte Satire” ist wie “rechter Akademiker/Intellektueller”, ein Widerspruch in sich.
Das ist Quatsch. Zumindest, wenn man ‘rechts’ nicht synonym mit ‘rechtsextrem’ verwendet. Denn das würde bedeuten, dass es rechts der politischen Mitte keine Intellektuellen gäbe.
Ich würde sogar behaupten, dass selbst die Rechtsextremisten intellektuelle Vordenker in ihren Reihen haben - trotz ihrer dummen Ideologie. Genau deshalb ist die Bewegung der AfD auch so viel gefährlicher als der stumpfe Glatzen-Rechtsextremismus zb der NPD.
Die AFD ist so gefährlich gerade weil im ihren obersten Reihen einige intelligente Leute sitzen. Es gibt eine aktuelle Folge des Podcasts “Machtwechsel” vom 2.Oktober die sich u.a. mit den Strategiepapieren der AfD der letzen Jahre auseinandersetzt um die CDU zum Fall zu bringen und selber Macht zu erhalten. Das sind metaphorisch gesprochen keine betrunkene Tölpel vor der Dorfkneipe sondern teils Assassinen welche sich auf unsere freiheitliche demokratische Ordnung spezialisiert haben und diese gezielt von mehreren Punkten der Reihe nach angreifen und zum Fall bringen.
Mein Post war glaube ich missverständlich. Zunächst habe ich bei dem Begriff “Rechte” Konservative nicht mitgedacht, ich beziehe mich natürlich auf Rechtsextreme, völlig richtige Korrekturen, danke. Ich möchte auch absolut nicht sagen, die sogenannten rechten Vordenker wären nicht oft sehr intelligent und gut gebildet. Ich sag auch nicht, dass es grundsätzlich an der scharfen Beobachtungsgabe fehlt. Ich geb euch auch recht, dass es sogar gefährlich ist, die Leute derart zu unterschätzen. Mir geht es einzig um den Output. Es gehört m.M.n. immer dazu die richtigen, also kluge wie einsichtige, Konsequenzen aus der Kombination von Wissen und Beobachtung zu ziehen um gute Satire oder, um den Vergleich weiter zu strapazieren, intellektuelle Leistung zu liefern. Wer dabei dolle an der Realität vorbei zieht, ob unbewusst oder, schlimmer noch, mit voller Absicht, kann ebenso wenig gute akademische Leistungen (im Sinne von Spitzenforschung, nicht im Sinne von “ich habn Buch geschrieben”) wie kluge Satire liefern sondern wird immer den selben Mist neu zerkaut und frisch verpackt wieder hochwürgen. Es gibt halt keine Tiefe die man sich und anderen erschließen kann wenn jeder Gedanke früher oder später an der Realität scheitert. Oder um es mit Colbert zu sagen: “Reality has a well known liberal bias”. Wie schon gesagt: nur meiner Meinung nach und zugegeben kein sehr eleganter Vergleich.
Das ist Quatsch. Zumindest, wenn man ‘rechts’ nicht synonym mit ‘rechtsextrem’ verwendet. Denn das würde bedeuten, dass es rechts der politischen Mitte keine Intellektuellen gäbe.
Ich würde sogar behaupten, dass selbst die Rechtsextremisten intellektuelle Vordenker in ihren Reihen haben - trotz ihrer dummen Ideologie. Genau deshalb ist die Bewegung der AfD auch so viel gefährlicher als der stumpfe Glatzen-Rechtsextremismus zb der NPD.
Die AFD ist so gefährlich gerade weil im ihren obersten Reihen einige intelligente Leute sitzen. Es gibt eine aktuelle Folge des Podcasts “Machtwechsel” vom 2.Oktober die sich u.a. mit den Strategiepapieren der AfD der letzen Jahre auseinandersetzt um die CDU zum Fall zu bringen und selber Macht zu erhalten. Das sind metaphorisch gesprochen keine betrunkene Tölpel vor der Dorfkneipe sondern teils Assassinen welche sich auf unsere freiheitliche demokratische Ordnung spezialisiert haben und diese gezielt von mehreren Punkten der Reihe nach angreifen und zum Fall bringen.
Mein Post war glaube ich missverständlich. Zunächst habe ich bei dem Begriff “Rechte” Konservative nicht mitgedacht, ich beziehe mich natürlich auf Rechtsextreme, völlig richtige Korrekturen, danke. Ich möchte auch absolut nicht sagen, die sogenannten rechten Vordenker wären nicht oft sehr intelligent und gut gebildet. Ich sag auch nicht, dass es grundsätzlich an der scharfen Beobachtungsgabe fehlt. Ich geb euch auch recht, dass es sogar gefährlich ist, die Leute derart zu unterschätzen. Mir geht es einzig um den Output. Es gehört m.M.n. immer dazu die richtigen, also kluge wie einsichtige, Konsequenzen aus der Kombination von Wissen und Beobachtung zu ziehen um gute Satire oder, um den Vergleich weiter zu strapazieren, intellektuelle Leistung zu liefern. Wer dabei dolle an der Realität vorbei zieht, ob unbewusst oder, schlimmer noch, mit voller Absicht, kann ebenso wenig gute akademische Leistungen (im Sinne von Spitzenforschung, nicht im Sinne von “ich habn Buch geschrieben”) wie kluge Satire liefern sondern wird immer den selben Mist neu zerkaut und frisch verpackt wieder hochwürgen. Es gibt halt keine Tiefe die man sich und anderen erschließen kann wenn jeder Gedanke früher oder später an der Realität scheitert. Oder um es mit Colbert zu sagen: “Reality has a well known liberal bias”. Wie schon gesagt: nur meiner Meinung nach und zugegeben kein sehr eleganter Vergleich.