Ja, der Drive ist etwas raus, weil wir eh schon alle Linux installiert haben, aber hey: Was habt ihr diesen Monat gemacht, um von den Techkonzernen weg zu kommen?

Ich persönlich war etwas paradox unterwegs. Hab mir ein Claude Code-Abo geklickt und bastle gerade fleißig am wirklichen “Personal Computer”. Sprich: Ich schau mir an, welche Apps und Programme ich so nutze und baue mir mit Claude Code private und lokale Alternativen. Ich bau mir z.B. gerade ein auf meine Bedürfnisse zugeschnittenes Lerntool für Französisch, mit dem dann Duolingo verschwinden wird.

  • LewdLemon@sh.itjust.works
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    1 day ago

    Im letzten Monat habe ich

    • die Familienfirma auf Nextcloud migriert. (Fairerweise sei dazugesagt: Sie war schon auf einer managed ownCloud, aber bei einem eher miesen Hoster, und ownCloud merkt man den brain drain zu Nextcloud einfach arg an.)
    • erfahren, ein weiteres Familienmitglied habe Interesse an einer Migration auf eine customROM. Ich habe daher und eine grobe Bedarfsanalyse gemacht. Ergebnis: Passt, Migration auf GrapheneOS kann für die Person funktionieren und wird wohl kommen, sobald ein passendes Gerät da ist.
    • jemandem geholfen, seinen App-Dschungel auf dem Telefon massiv auszudünnen. Die Botschaft “wenn du etwas im Browser nutzen kannst, installiere keine App” ist wohl angekommen.
    • mein Paypal verschrottet. Nicht, weil ich wollte: Da WERO noch nicht weit genug verbreitet ist, schien mir Paypal für Online-Bezahlvorgänge schwer umgehbar. Aber da der Konzern sich bei der simplen Umstellung von Bankdaten schlicht zu doof anstellte und der Support auch nicht weiterhelfen konnte (“Wir haben da gerade einen Bug. Registrieren Sie einfach einen neuen Account.” - O-Ton!), lebe ich jetzt ohne. Damit ist für mich wirklich der letzte große US-Dienst gestorben, auf den ich Einfluss habe. (Dass im Hintergrund der Banken fleißig Visa und Mastercard ticken, kann ich selbst kaum ändern.)