War am Sonntag beim.open House in Zürich. Die Veranstaltung an sich war cool, das findet regelmäßig in verschiedenen Städten im Dach Raum, und sicherlich auch in im Rest Europas, statt. An den entsprechenden Wochenenden werden in vielen Gebäuden & Kultureinrichtungen in der Stadt Besichtigungen angeboten, auch oft Gebäude in die man sonst so nicht reinkommt oder wo man für Führungen für gewöhnlich zahlen muss.
Die Führungen werden normalerweise von den Architekten der Gebäude durchgeführt, es geht also primär um die Architektur und weniger darum was in den Gebäuden geboten wird. Manchmal gibt es auch keine Führungen, sondern man kann einfach auf eigene Faust das Gebäude/Gelände erkunden.
Wir waren z.B. bei der Stadtreinigung, im Freibad, auf der Dachterrasse eines Hochhauses und im Rechberghaus.
Habe gerade mal die Website rausgesucht, die events gibt es weltweit. Das sind auch nicht alle, in Stuttgart gab es vor kurzem auch eins.
https://www.openhouseworldwide.org/calendar
Zürich selbst und die Besichtigungen waren fantastisch, die Bahnfahrt, wie gewohnt, eine absolute Vollkatastrophe. Wir hatten unsere Fahrräder dabei, da unser Zeitplan zu fuß oder mit den Öffis nicht funktioniert hätte. Auf der Hinfahrt hatte der Zug 20min Verspätung und durfte deshalb nicht in die Schweiz weiterfahren. SBB hatte aber zeitnah eine Verbindung von Schaffhausen nach Zürich, die wir einfach nutzen konnten, also alles halb so wild.
Unser Zug für die Rückreise hatte genau das gleiche Problem, es gab also keinen IC für uns in Zürich. Die SBB hat netterweise einen ersatzzug bereitgestellt, der aber nur bis Schaffhausen gefahren ist. Und statt dass der IC, der da eigentlich jetzt hätte rumstehen müssen, dann weiterfährt nach Stuttgart, fuhr einfach gar nichts. Der nächste Zug nach Stuttgart wäre der nächste IC, die fahren da stündlich. Hätten wir auch in Zürich bleiben können. Aber egal, das ist das kleinste Problem. Wer schonmal ein Fahrrad dabei hatte im IC, der weiß man muss einen Stellplatz reservieren und wenn voll ist, dann ist voll und die Bahn weigert sich dann normalerweise auch die Fahrräder woanders unterzubringen, auch wenn genügend Platz ist.
Auf dem nächsten Zug waren natürlich alle Fahrradplätze ausgebucht.
Wir saßen also höchst gestresst am Bahnhof in Schaffhausen, Reisezentrum hatte sonntagabends um 1830 natürlich auch schon zu (ist in Schaffhausen eh noch SBB, ja wie hilfreich die gewesen wären), andere Reisende mit Fahrrad sind mit der S-Bahn nach Singen weitergefahren weil ab dort Regionalzüge fahren für man keine Reservierung braucht. In der Theorie macht das Sinn, aber da der nächste re Richtung Stuttgart um 21:30 gefahren wäre (3h später) und dazwischen noch drei IC fahren sind wir in Schaffhausen geblieben weil wir uns bessere Chancen auf einen Stellplatz ausgerechnet haben.
Wir haben dann noch mit einer Zugbegleiterin, die als Passagierin in unserem IC mitgefahren ist, gesprochen und die konnte in ihrer App sehen, dass bis Tuttlingen Stellplätze frei sind und dann nur noch einer, deshalb konnten wir in der App auch nichts mehr reservieren. Na toll.
Der Zug kam dann legendwann. Zu unserer Erleichterung waren auch noch alle Stellplätze frei, wir wussten aber ja dass sich das noch ändern würde. Wir haben unsere Fahrräder da abgestellt und kurz mit der Zugbegleiterin gesprochen, die meinte halt so jaja, kümmern wir uns drum wenn es soweit ist. Wir haben uns dann in der Etage drüber zwei Plätze gesucht und konnten in Singen beobachten wie sie einen unserer mitreisenden die mit der S-Bahn weiter sind wieder weggeschickt haben weil voll. Was eine entspannte Zugreise hätte werden sollen wurde ein Recht stressiges warten darauf, dass die Zugbegleiter kommen und uns auffordern mit den Fahrrädern den Zug zu verlassen oder zum anderen Waggon zu springen weil da eine einzelner frei ist.
Kam dann zum Glück nie so, irgendwie hat der Platz dann doch gereicht und wir konnten bis zu unserem endhalt durchfahren.
Am Ende also alles gut gegangen, aber Fahrradmitnahme im Fernverkehr ist und bleibt eine richtige Scheiße. Mit der Regelmäßigkeit mit der die Züge ausfallen sollten sie sich da ein besseres System ausdenken und etwas kulanter sein mit der Unterbringung der Räder.
War am Sonntag beim.open House in Zürich. Die Veranstaltung an sich war cool, das findet regelmäßig in verschiedenen Städten im Dach Raum, und sicherlich auch in im Rest Europas, statt. An den entsprechenden Wochenenden werden in vielen Gebäuden & Kultureinrichtungen in der Stadt Besichtigungen angeboten, auch oft Gebäude in die man sonst so nicht reinkommt oder wo man für Führungen für gewöhnlich zahlen muss.
Die Führungen werden normalerweise von den Architekten der Gebäude durchgeführt, es geht also primär um die Architektur und weniger darum was in den Gebäuden geboten wird. Manchmal gibt es auch keine Führungen, sondern man kann einfach auf eigene Faust das Gebäude/Gelände erkunden. Wir waren z.B. bei der Stadtreinigung, im Freibad, auf der Dachterrasse eines Hochhauses und im Rechberghaus.
Habe gerade mal die Website rausgesucht, die events gibt es weltweit. Das sind auch nicht alle, in Stuttgart gab es vor kurzem auch eins.
Zürich selbst und die Besichtigungen waren fantastisch, die Bahnfahrt, wie gewohnt, eine absolute Vollkatastrophe. Wir hatten unsere Fahrräder dabei, da unser Zeitplan zu fuß oder mit den Öffis nicht funktioniert hätte. Auf der Hinfahrt hatte der Zug 20min Verspätung und durfte deshalb nicht in die Schweiz weiterfahren. SBB hatte aber zeitnah eine Verbindung von Schaffhausen nach Zürich, die wir einfach nutzen konnten, also alles halb so wild.
Unser Zug für die Rückreise hatte genau das gleiche Problem, es gab also keinen IC für uns in Zürich. Die SBB hat netterweise einen ersatzzug bereitgestellt, der aber nur bis Schaffhausen gefahren ist. Und statt dass der IC, der da eigentlich jetzt hätte rumstehen müssen, dann weiterfährt nach Stuttgart, fuhr einfach gar nichts. Der nächste Zug nach Stuttgart wäre der nächste IC, die fahren da stündlich. Hätten wir auch in Zürich bleiben können. Aber egal, das ist das kleinste Problem. Wer schonmal ein Fahrrad dabei hatte im IC, der weiß man muss einen Stellplatz reservieren und wenn voll ist, dann ist voll und die Bahn weigert sich dann normalerweise auch die Fahrräder woanders unterzubringen, auch wenn genügend Platz ist.
Auf dem nächsten Zug waren natürlich alle Fahrradplätze ausgebucht.
Wir saßen also höchst gestresst am Bahnhof in Schaffhausen, Reisezentrum hatte sonntagabends um 1830 natürlich auch schon zu (ist in Schaffhausen eh noch SBB, ja wie hilfreich die gewesen wären), andere Reisende mit Fahrrad sind mit der S-Bahn nach Singen weitergefahren weil ab dort Regionalzüge fahren für man keine Reservierung braucht. In der Theorie macht das Sinn, aber da der nächste re Richtung Stuttgart um 21:30 gefahren wäre (3h später) und dazwischen noch drei IC fahren sind wir in Schaffhausen geblieben weil wir uns bessere Chancen auf einen Stellplatz ausgerechnet haben.
Wir haben dann noch mit einer Zugbegleiterin, die als Passagierin in unserem IC mitgefahren ist, gesprochen und die konnte in ihrer App sehen, dass bis Tuttlingen Stellplätze frei sind und dann nur noch einer, deshalb konnten wir in der App auch nichts mehr reservieren. Na toll.
Der Zug kam dann legendwann. Zu unserer Erleichterung waren auch noch alle Stellplätze frei, wir wussten aber ja dass sich das noch ändern würde. Wir haben unsere Fahrräder da abgestellt und kurz mit der Zugbegleiterin gesprochen, die meinte halt so jaja, kümmern wir uns drum wenn es soweit ist. Wir haben uns dann in der Etage drüber zwei Plätze gesucht und konnten in Singen beobachten wie sie einen unserer mitreisenden die mit der S-Bahn weiter sind wieder weggeschickt haben weil voll. Was eine entspannte Zugreise hätte werden sollen wurde ein Recht stressiges warten darauf, dass die Zugbegleiter kommen und uns auffordern mit den Fahrrädern den Zug zu verlassen oder zum anderen Waggon zu springen weil da eine einzelner frei ist.
Kam dann zum Glück nie so, irgendwie hat der Platz dann doch gereicht und wir konnten bis zu unserem endhalt durchfahren.
Am Ende also alles gut gegangen, aber Fahrradmitnahme im Fernverkehr ist und bleibt eine richtige Scheiße. Mit der Regelmäßigkeit mit der die Züge ausfallen sollten sie sich da ein besseres System ausdenken und etwas kulanter sein mit der Unterbringung der Räder.