• DrunkenPirate@feddit.org
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    2 days ago

    War bei meiner Oma auch so. Ihr Dorf hat es allerdings geschafft den Wandel zu überleben und attraktiv zu bleiben. Alle Dörfer drum rum sind nur noch „Schlaf- und Wohndörfer“ geworden.

    Wie hat es das Dorf geschafft? Soweit ich sehen kann, durch eine Kurklinik mit Arbeitsplätzen und entsprechenden Gästen (Touris), die andere Geschäfte frequentieren. Es gibt sogar Kinder und Familien die hinziehen. Eine mittelgroße landwirtschaftliche Fabrik hatte in den 90igern zugemacht und da stand es auf Messers Schneide und drohte zu kippen.

    Ich glaube es hängt sehr viel an möglichen Betrieben und Arbeitgebern, ob ein ländlicher Raum überaltert und eingeht oder aktiv bleibt. Da ist, um auf ein Oberthema einzugehen, der ÖPNV sicherlich nur eine Begleiterscheinung und nicht ausschlaggebend für Unternehmer den Standort zu wählen oder zu halten.

    • phneutral@feddit.org
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      2 days ago

      Klar geht es in unserer arbeitszentrierten Gesellschaft auch immer um Lohnarbeitsplätze. Öffentlicher Luxus wäre auf der einen Seite selbst auch Arbeitgeber und auf der anderen Seite natürlich auch Standortfaktor.

      Mir geht es vor allem darum, dass Kommunen Geld brauchen, um den „Verödungsteufelskreis“ zu durchbrechen. Altschuldenerlass, aber vor allem grundsätzlich mehr Geld vom Bund. Es kann nicht sein, dass immer mehr Pflichtaufgaben von oben vorgeschrieben werden, ohne entsprechende Mittel zu erhalten.

      • DrunkenPirate@feddit.org
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        1 day ago

        Genau.

        Ist ja auch woanders ein beliebtes Mittel, wie bei den GKV und Rente. Da werden auch einige staatliche Kosten einfach reingeschoben. Thanks to Schuldenbremse. Andererseits, so richtig überzeugend finde ich die Finanzierung und Budgetierung trotz dem Milliardenpott gerade auch nicht.