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Seit 1997 wird in Deutschland keine Vermögenssteuer mehr erhoben. Würde sie wieder eingeführt, könnten jährlich über 20 Milliarden Euro in die öffentlichen Kassen fließen. ver.di fordert gemeinsam mit dem DGB eine Vermögenssteuer von 1 Prozent ab einer Million Vermögen, bis zu 2 Prozent bei mehr als einer Milliarde Euro. Ein Zusammenschluss von 25 Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, Umweltorganisationen, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Initiativen fordert, Superreiche gerecht zu besteuern. Was Du noch zur Vermögenssteuer wissen solltest



Wenn mit dem Schwellwert von einer Million Stimmung gegen die Steuer gemacht wird, wäre es mir lieber, die Schwelle würde zumindest im ersten Schritt höher angesetzt. Erinnert mich bisschen an das Drama mit dem Tempolimit. Würde man da mal mit 160 oder meinerwegen 180 kmh ins Rennen gehen, gäbe es kaum noch Widerstand. Stattdessen streiten die Leute, ob man 100, 110, 120 oder 130 machen soll, viele finden das dann unverhältnismäßig und es passiert am Ende gar nix. Obwohl eine Mehrheit für ein Tempolimit ist.
Lieber erstmal IRGENDWAS einführen statt wieder ewig debattieren und dann gar nix machen. Bei 10 oder 100M € Schwellwert kann dann wirklich keiner mehr mit einer armen Oma kommen und die meisten Gegenstimmen dürften verstummen.
Das wäre auch mein Vorschlag, 2% ab 10 Million und progressiv auf 20% bei einer Milliarde.
Es geht ja auch garnicht um die Leute die ihre 2-3 Immobilien haben.
Es geht um die Leute denen eine Hotelkette gehört, denen mehrere Supermärkte gehören, denen ein Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern gehört, denen mehrere große Mehrfamilienhäuser gehören usw.