Jäger wollen Tiere im Wald vor dem Verdursten retten. Weil es so trocken ist, bringen sie im Main-Tauber-Kreis derzeit regelmäßig Tausende Liter Wasser in den Wald.
Jäger wollen Tiere im Wald vor dem Verdursten retten. Weil es so trocken ist, bringen sie im Main-Tauber-Kreis derzeit regelmäßig Tausende Liter Wasser in den Wald.
Bei der Jagd ist das in Deutschland auch größtenteils so. Das größte Problem ist eher, dass man zu zimperlich mit invasiven Arten (z.B. Waschbären, für die verdammten Viecher gibt es Schonzeiten) und bei der Eindämmung von Seuchen ist, (z.B. Schweinepest, statt in den betroffenen Gebieten die Wildschweinpopulation für anschließende Wiederbesiedelung durch Einwanderung aus gesunden Beständen zu dezimieren, hat man das laufen lassen und sich eingeredet, dass man mit teuren Zäunen, über die ein Wildschein nur lacht, die Ausbreitung verhindern zu können) ist das Jagdwesen auf eine Erhaltung eines gesunden Wildbestands ausgelegt.
Bei der kommerziellen Fischerei ist die Erhaltung der Bestände leider nur eine Nebensache, wahrscheinlich, weil da die Lebensmittelindustrie mit drinsteckt und einfach durch die Bank Politiker schmiert, um ihre Profite zu maximieren, hast Du ja selbst gesagt.
Nicht umsonst muss man, um in Deutschland überhaupt jagen zu dürfen, einen Jagdschein machen, für den man so Einiges an Fachwissen über das Thema nachweisen muss. Die Jagd reguliert die Bestände in Abwesenheit eines Großteils der natürlichen Fressfeinde. (Die wurden schon vor Jahrhunderten ausgerottet, und eine Wiederansiedelung auf einem Niveau, dass sich dadurch eine Bestandsregulierung einstellt, wird immer problematisch bleiben, außerdem ist der Mensch auch natürlicher Fressfeind von Wildtieren, auch wenn das so Einige nicht wahrhaben wollen)