• Enkrod@feddit.org
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    19
    ·
    21 hours ago

    Ich weiiiiiß ja nicht…

    hatte der Soldat über Jahre seine privaten Facebook- und Instagram-Accounts unter den Pseudonymen “K. Me.” und “K. Ma.” geführt – eine Anspielung auf Kurt Meyer, einen SS-Brigadeführer und verurteilten Kriegsverbrecher.

    Vorgesetzte beschrieben den Soldaten als fachlich versiert, belastbar und fest demokratisch verankert.

    Aber so eine Gesinnung kommt ja nicht aus dem Nichts, die Pseudonyme seiner Accounts sind schon Jahre alt und die Aussagen die er getätigt hat sind derart krass, dass man mMn. nicht davon ausgehen kann, dass der Mann erst kürzlich angefangen hat sich zu radikalisieren.

    Ich meine: Gut dass da Leistung nicht über Gesinnung gestellt wird, aber dass seine Vorgesetzten dem Mann lange Zeit eine demokratische Verankerung bescheinigen macht mich schon stutzig.

    • HieroProtagonist@feddit.orgOP
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      ·
      4 hours ago

      Aber so eine Gesinnung kommt ja nicht aus dem Nichts, die Pseudonyme seiner Accounts sind schon Jahre alt und die Aussagen die er getätigt hat sind derart krass, dass man mMn. nicht davon ausgehen kann, dass der Mann erst kürzlich angefangen hat sich zu radikalisieren.

      Mit Sicherheit war die Gesinnung schon länger vorhanden, was aber nicht bedeutet, dass diese seinen Kameraden oder der BW als Organisation bekannt waren. Ich versuche mich mal ein wenig in Kaffeesatzleserei und vermute, dass er im Dienst eher die Maske des verfassungstreuen Soldaten aufrecht gehalten hat und erst mit steigendem Prestige und im Rahmen des im größer werdenden Rechtsrucks in der Bevölkerung einfach dachte er könne sich jetzt mehr erlauben.

    • poVoq@slrpnk.net
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      9
      ·
      16 hours ago

      Und das das ganze offiziell erst in Litauen auffällt, wo es vermutlich schwieriger war das ganze zu vertuschen hat ebenfalls ein Geschmäckle.

      • HieroProtagonist@feddit.orgOP
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        2
        ·
        4 hours ago

        Man könnte das tatsächlich als einen Vorteil der Wehrpflicht sehen:

        Du hast haufenweise junge Leute in der Armee die eh schon keinen Bock haben dort zu sein und definitiv keine Karriere anstreben… die würden schon dafür sorgen, dass solche Dinge deutlich schneller auffallen und korrigiert würden. Eben der Vorteil des “Staatsbürgers in Uniform”.

        • poVoq@slrpnk.net
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          2
          ·
          2 hours ago

          Das ist so ziemlich der einzige Vorteil, aber Wehrdienstleistende werden auch vorsortiert und ich fürchte in der Summe führt das ehr dazu das viele naive junge Männer mit rechsradikalem Gedankengut indoktriniert werden.