Patrick Bredow studiert Wirtschaftsinformatik in Berlin. Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung und das Thema Migration ließen ihn politisch nach rechts rücken, sagt der 20-Jährige. Heute ist er AfD-Mitglied. Beim Dating spricht er darüber oft nicht.

“Wenn die schon nur mitbekommen, dass man irgendwie konservativ, rechts oder Christ ist, allein das wird schon abwertend gesehen” Patrick Bredow, Studierender

“Dann wird man direkt geblockt oder geghostet, weil man den falschen Parteien oder Politikern folgt”, meint Bredow.

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    13 hours ago

    In meiner ganzen Zeit im Pool von Online-Dating-Apps hab ich immer wieder so Sätze gelesen wie:

    • Keine AfDler
    • Keine Schwurbler
    • Keine Faschisten
    • Fuck CxU etc.

    Steht bei mir inzwischen auch drinne und ich hab am eigenen Leib erlebt dass Männer (und ja es waren wirklich immer nur Männer) ihre politische Position, solange diese nicht offen links ist, höchstens noch als “Mitte” angeben, meistens aber ganz weg lassen. Bumble hatte die Option für “eher rechts”, die hab ich nur einmal bei wem gesehen, der offenbar das Spiel nicht verstanden hat. War wenigstens ein leichter Swipe in dem Fall…

    Ich finde es belastend dass diese Leute beim Dating darüber nicht reden wollen oder sogar lügen, weil sie sich bewusst sind dass es dann Konsequenzen gibt und keiner sie haben will, aber ihre kaputte Meinung trotzdem nicht ändern wollen.

    Fazit: Faschist sein macht unsexy.