Bei der Bundestagswahl seien 6,8 Millionen Zweitstimmen wegen der Sperrklausel „unter den Tisch gefallen“, sagt Hans-Jürgen Papier. Das verstoße gegen den Gleichheitsgrundsatz.
Also ich denke schon, dass die Fünf-Prozent-Hürde noch zeitgemäß sein kann. Was nicht zeitgemäß sein kann sind die 6,8 Millionen Stimmen, die unter den Tisch fallen. Das ließe sich z.B. mit einem Präferenzwahlsystem, bei dem Stimmen, die sonst wegfallen würden auf die nächste gewünschte Option verteilt wird, lösen.
Grundsätzlich eine gute Idee. Macht aber auch das auszählen der Stimmen ungleich schwieriger. Wenn z.B. 18 Listen zur Wahl stehen, musst du statt 18 Strichlisten zu machen, für 306 mögliche Kombinationen die Stimmen zählen.
Also ich denke schon, dass die Fünf-Prozent-Hürde noch zeitgemäß sein kann. Was nicht zeitgemäß sein kann sind die 6,8 Millionen Stimmen, die unter den Tisch fallen. Das ließe sich z.B. mit einem Präferenzwahlsystem, bei dem Stimmen, die sonst wegfallen würden auf die nächste gewünschte Option verteilt wird, lösen.
Grundsätzlich eine gute Idee. Macht aber auch das auszählen der Stimmen ungleich schwieriger. Wenn z.B. 18 Listen zur Wahl stehen, musst du statt 18 Strichlisten zu machen, für 306 mögliche Kombinationen die Stimmen zählen.