Die Bundesregierung wird Gastgeber des Follow-ups von Trumps „Gipfel gegen Linksextremismus“ – und treibt damit den autoritären Staatsumbau auch hier voran.
Die Bundesregierung wird Gastgeber des Follow-ups von Trumps „Gipfel gegen Linksextremismus“ – und treibt damit den autoritären Staatsumbau auch hier voran.
Es gibt zwar nicht “die Antifa”, sehr wohl aber Taten, die immer wieder von Mitgliedern, die sich zur Antifa bekennen bzw. das Antifa-Symbol verwenden, begangen werden, und es gibt meines Wissens keine Bestrebungen, diese zu reduzieren. Außerdem gibt es niemanden, der widerspricht.
Ich hätte schon Zeitungsartikel, würde damit aber preisgeben, in welcher Stadt ich wohne.
Wenn ich an ein Antifa-Mitglied denke, dann denke ich nicht an einen Antifaschist, sondern an arme Seelen, die unter dem Deckmantel des Antifaschismus Vandalismus betreiben oder gar gewalttätig werden.
Naja aber du sagst es selbst: das sind dann eher Menschen die eine Ausrede für ihr Tun suchen und nicht wirklich Antifaschisten.
Ja, aber das ist mehr oder weniger alles, was man von “der Antifa” mitbekommt. Und wie gesagt, es gibt zB nirgends Stellungnahmen von echten Antifaschisten, die sagen “das ist nicht die Antifa, dazu stehen wir [die meisten Antifaschisten] nicht”. Mir ist bewusst, das die Antifa keinen Vorstand oder so hat, aber es gibt sehr wohl organisierte Regionalgruppen, die so etwas machen könnten.
Naja eine Stellungnahme wirst du von „der Antifa“ ungefähr genauso belastbar bekommen wie von „den Veganern“ oder „den Fahrradfahrern“…
So ist es, und wenn zB eine verrückte Partei Radwege wieder zu Parkplätzen machen will gibt es genug Radfahrer, mich eingeschlossen, die Stellungnahmen dazu schreiben.
Allerdings gibt es hier auch genügend Antifaschisten die solche Gewalt wie du sie beschreibst klar verurteilen (gibt ja genügend Demos zum Beispiel). Ich sehe jetzt also dein Problem nicht wirklich…
Dann gebe ich dir mal nen anderen Einblick: ich betreue in meiner Freizeit seit einigen Jahren hin und wieder als Webmaster ein Wiki für ein Grüppchen von Antifaschist*innen aus einer deutschen Großstadt die mMn. sehr wichtige Arbeit machen.
Die betreiben eine Datenbank über Teilnehmer von rechten Demos, Konzerten und Versammlungen. Machen Fotos, dokumentieren Aussagen, beobachten da wer mit wem und wie die rechtsextreme Szene vernetzt ist und unterstützen mit diesem Wissen Journalisten die darüber berichten und Gruppen die Gegendemonstrationen organisieren, wie z.B. die Jusos und geben die Infos auch an Andere weiter die auch antifaschistische Arbeit machen.
So wie ich das mitbekomme ist 80% der antifaschistischen Arbeit journalistisch. “Sonnenlicht ist das beste Desinfektionsmittel” und so. Und der Rest besteht daraus als Gegenöffentlichkeit wahrgenommen zu werden, damit rechte Narrative nicht unwidersprochen stehen bleiben. Und ja, dazu gehören dann auch Demos, Aufkleber, Graffiti und andere Wege “unbequem” zu sein, weil die Gesellschaft den Arsch oft nicht hoch bekommt wenn es gegen Rechtsextremismus geht und es halt für lokale Politiker auch sehr bequem ist zusammen mit der AfD ab zu stimmen.
Für diese Antifaschistys ist ihr Antifaschismus ein demokratisches Grundprinzip zur Verteidigung unserer Demokratie gegen Antidemokraten. Die sind unbequem weil der Weg in den Faschismus sehr bequem ist und man den aktiv mit Warnhinweisen, Wegweisern und auch Dornen versehen muss, damit Leute lieber den unbequemeren aber demokratischen Weg wählen.
Abgesehen vom Graffiti kann ich das alles nur voll und ganz unterstützen, danke für eure Arbeit und den Einblick :)