Die Bundesregierung wird Gastgeber des Follow-ups von Trumps „Gipfel gegen Linksextremismus“ – und treibt damit den autoritären Staatsumbau auch hier voran.

  • B0rax@feddit.org
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    1 month ago

    Naja aber du sagst es selbst: das sind dann eher Menschen die eine Ausrede für ihr Tun suchen und nicht wirklich Antifaschisten.

    • kuerbiskernoel@feddit.org
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      1 month ago

      Ja, aber das ist mehr oder weniger alles, was man von “der Antifa” mitbekommt. Und wie gesagt, es gibt zB nirgends Stellungnahmen von echten Antifaschisten, die sagen “das ist nicht die Antifa, dazu stehen wir [die meisten Antifaschisten] nicht”. Mir ist bewusst, das die Antifa keinen Vorstand oder so hat, aber es gibt sehr wohl organisierte Regionalgruppen, die so etwas machen könnten.

      • B0rax@feddit.org
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        1 month ago

        Naja eine Stellungnahme wirst du von „der Antifa“ ungefähr genauso belastbar bekommen wie von „den Veganern“ oder „den Fahrradfahrern“…

        • kuerbiskernoel@feddit.org
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          1 month ago

          So ist es, und wenn zB eine verrückte Partei Radwege wieder zu Parkplätzen machen will gibt es genug Radfahrer, mich eingeschlossen, die Stellungnahmen dazu schreiben.

          • B0rax@feddit.org
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            1 month ago

            Allerdings gibt es hier auch genügend Antifaschisten die solche Gewalt wie du sie beschreibst klar verurteilen (gibt ja genügend Demos zum Beispiel). Ich sehe jetzt also dein Problem nicht wirklich…

      • Enkrod@feddit.org
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        1 month ago

        Dann gebe ich dir mal nen anderen Einblick: ich betreue in meiner Freizeit seit einigen Jahren hin und wieder als Webmaster ein Wiki für ein Grüppchen von Antifaschist*innen aus einer deutschen Großstadt die mMn. sehr wichtige Arbeit machen.

        Die betreiben eine Datenbank über Teilnehmer von rechten Demos, Konzerten und Versammlungen. Machen Fotos, dokumentieren Aussagen, beobachten da wer mit wem und wie die rechtsextreme Szene vernetzt ist und unterstützen mit diesem Wissen Journalisten die darüber berichten und Gruppen die Gegendemonstrationen organisieren, wie z.B. die Jusos und geben die Infos auch an Andere weiter die auch antifaschistische Arbeit machen.

        So wie ich das mitbekomme ist 80% der antifaschistischen Arbeit journalistisch. “Sonnenlicht ist das beste Desinfektionsmittel” und so. Und der Rest besteht daraus als Gegenöffentlichkeit wahrgenommen zu werden, damit rechte Narrative nicht unwidersprochen stehen bleiben. Und ja, dazu gehören dann auch Demos, Aufkleber, Graffiti und andere Wege “unbequem” zu sein, weil die Gesellschaft den Arsch oft nicht hoch bekommt wenn es gegen Rechtsextremismus geht und es halt für lokale Politiker auch sehr bequem ist zusammen mit der AfD ab zu stimmen.

        Für diese Antifaschistys ist ihr Antifaschismus ein demokratisches Grundprinzip zur Verteidigung unserer Demokratie gegen Antidemokraten. Die sind unbequem weil der Weg in den Faschismus sehr bequem ist und man den aktiv mit Warnhinweisen, Wegweisern und auch Dornen versehen muss, damit Leute lieber den unbequemeren aber demokratischen Weg wählen.

        • kuerbiskernoel@feddit.org
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          1 month ago

          Abgesehen vom Graffiti kann ich das alles nur voll und ganz unterstützen, danke für eure Arbeit und den Einblick :)