Jens Spahn tritt in der Debatte um die Leihmutterschaft als Unions-Fraktionschef zurück. In einem Schreiben, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, schreibt Spahn, ihm sei bewusst geworden, dass sein persönliches Glück, eine Familie zu gründen, nicht vereinbar sei mit seinem politischen Amt.
Ich hätt mir gewünscht dass er mal bei solch einer sache sturr bleibt und sich für Leihmutterschaften stark macht, aber allem anschein nach ist er nur gegenüber der Bevölkerung ein arsch
Leihmutterschaft ist ein verachtenswertes brutales Geschäft. Neugeborene mit gesundheitlichen Problemen, die nie abgeholt werden, Schwangere die zur Abtreibung gedrängt werden, weil sich die Käufer getrennt haben oder das Kind das falsche Geschlecht hat.
Es ist eine zutiefst menschenverachtende Industrie. Wirklich eine Industrie, die aus Schwangerschaften ein profitorientiertes Geschäft macht.
Ich freue mich für Menschen, die neue Familienmodelle finden und dabei unkonventionelle Wege gehen. Aber ich verachte Menschen, die sich ein Kind kaufen und dafür Frauen ausbeuten. Das ist wirklich nichts, wofür man sich stark machen sollte.
Wer wissen will, warum ich so allergisch reagiere:
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4c6d228686abef1a/
https://open.spotify.com/episode/6TEyQrRUqO2rTaICexyufi
Ich verstehe das ehrlich gesagt so, dass er stur bleibt und sich dafür stark macht durch den Rücktritt. Im Prinzip sagt er ja, dass seine Position pro Leihmutterschaft ist und er deswegen seine politische Karriere aufgibt, da seine Partei offenbar so stark dagegen ist.
Er vertritt politisch wohl den Standpunkt seiner Partei und nicht den seiner persönlichen Überzeugung…