Jens Spahn tritt in der Debatte um die Leihmutterschaft als Unions-Fraktionschef zurück. In einem Schreiben, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, schreibt Spahn, ihm sei bewusst geworden, dass sein persönliches Glück, eine Familie zu gründen, nicht vereinbar sei mit seinem politischen Amt.
Leihmutterschaft ist ein verachtenswertes brutales Geschäft. Neugeborene mit gesundheitlichen Problemen, die nie abgeholt werden, Schwangere die zur Abtreibung gedrängt werden, weil sich die Käufer getrennt haben oder das Kind das falsche Geschlecht hat.
Es ist eine zutiefst menschenverachtende Industrie. Wirklich eine Industrie, die aus Schwangerschaften ein profitorientiertes Geschäft macht.
Ich freue mich für Menschen, die neue Familienmodelle finden und dabei unkonventionelle Wege gehen. Aber ich verachte Menschen, die sich ein Kind kaufen und dafür Frauen ausbeuten. Das ist wirklich nichts, wofür man sich stark machen sollte.
Wer wissen will, warum ich so allergisch reagiere:
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