"In Tabelle 1 habe ich grob recherchiert, teilweise Schätzwerte, was der Konzern in den letzten zehn Jahren mit wie unfassbar viel Geld so gemacht hat. Das ist nicht willkürlich ausgewählt, denn es ist der Zeitpunkt, zu dem China in seinem offiziellen Fünfjahresplan als Staatsstrategie die E-Mobilität mit dem Ziel, dort Weltmarktführer einer weltweiten Transformation zu werden, veröffentlichte. Das war also der wichtigste VW-Kunde, die einzige wirklich relevante Ertragsquelle, die ankündigte, die gesamten Exportmärkte dieses größten Autoherstellers der Welt angreifen zu wollen.
Die Tabelle zeigt, dass VW seit dieser Ankündigung, die für mit China einigermaßen kenntnisreich umgehende übrigens ab 2010 erkennbar war, folgende Finanzdaten aufweist: Man hat unfassbare 2,6 Billionen an Erlösen generiert, knapp 155 Milliarden Gewinn erwirtschaftet, nach Abzug der Quersubventionen und auch der F&E-Etats, die nur geringfügig höher ausfallen. Wie gesagt: Die F&E-Etats und auch der niedersächsische Luxus mindern ja den Gewinn, weshalb man zur Gesamtsteuerung sagen darf: Gewinn vor Forschung. Auch die Gewinnverwendung ist bezeichnend, denn es wurden kaum Rücklagen gebildet, fast 40 Milliarden gingen als Ausschüttung an die Familien Porsche/Piech sowie das Land Niedersachsen nebst den weiteren Aktionären.



Das gute ist, dass es Augenoperationen gegen Kurzsichtigkeit gibt; nur schade funktioniert das wohl bei CEOs nicht ohne weiteres nicht. Schade.