Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz erzielten 2025 gemeinsam Gewinne von rund 24,4 Milliarden Euro.
Und mit so einem lächerlichen Betrag soll die irreversible Zerstörung des Klimas gerechtfertigt werden? Wir werden dieses Jahr wohl über 100000 Hitzetote in der EU haben !



Ich glaube, hinter dem Satz
steckt mehr hinter:
Suggeriert er, dass Radfahren bei etwas Regen oder Kälte extrem unangenehm ist. In der Realität ist es wesentlich angenehmer, bei Kälte auf dem Fahrrad zu sitzen, als an einer Bushaltestelle zu stehen. Ich denke, das Argument zielt vor allem auf Leute, die schon länger nicht mit dem Fahrrad gefahren sind und vergessen haben, wie angenehm es wirklich ist. Ich habe diese Argumentation schon oft gesehen in verschiedenen ähnlichen Kontexten, und würde mich nicht wundern, wenn es Astroturfing ist. Es gibt da auch die Warmwetter-Variante: Angeblich schwitzt man bei warmen Wetter grundsätzlich viel zu sehr. Das Argument kommt nicht von Frisörinnen sondern von Büroarbeitern. Was diese Carbrain-Witzbolde komplett vergessen ist, dass es bis Anfang / Mitte 90er Jahre kaum Klimaanlagen gab, d.h. wenn man sich in ein in der Sonne geparktes Auto setzte, war das gern mal 50 Grad heiss. Aber das hätte NIEMALS so einen Autojünger dazu bewogen, aufs Autofahren zu verzichten oder sich aufs wesentlich kühlere Fahrrad zu setzen. Es ist halt auch nur ein vorgeschobenes Argument.
Zweitens wird da gleich gesetzt “Fahrrad fahren = Steinzeit” also implizit “Auto fahren = Zivilisation”. Mal von der Frechheit dieser Herabsetzung abgesehen, suggeriert das auch, dass es irgendwie einen Anspruch darauf gäbe, allein zugunsten der eigenen Bequemlichkeit das Klima mit Emissionen zu zerstören, speziell in Situationen wo das (Verbrenner-)Auto einfach zu ersetzen ist.
Steinzeit ist es übrigens, just for Fun Dinge zu verbrennen. Einschließlich Öl und Benzin. Die Alternativen sind da - es gibt keinen Grund, sich noch wie Fred Feuerstein zu benehmen. Wenn die Menschheit es ins nächste Jahrtausend schaffen will, müssen wir uns das abgewöhnen, und zwar besser heute als morgen.