Die Anzahl der Rettungseinsätze in Köln am vergangenen Hitze-Wochenende war enorm. Allein am Samstag verzeichnete die Feuerwehr insgesamt mehr als 1.100 Einsätze, üblich sind etwa 500.
In vielen Fällen konnten die Retter für die Patienten nichts mehr tun konnten. Nach vorläufigen Zahlen spricht die Polizei im Zeitraum zwischen Freitag und Sonntag von etwa 120 Toten in Köln. Das seien fast viermal so viele wie an einem gewöhnlichen Wochenende.
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Lechleutner nennt ein eindrückliches Beispiel für einen Notfall, zu dem die Einsatzkräfte am Samstag wegen der anhaltenden Hitze gerufen wurden: Ein Patient sei vom Einkaufen gekommen, habe sich hingesetzt und das Bewusstsein verloren. Die herbeigeeilten Rettungskräfte haben an der Person eine Körpertemperatur von 44 Grad Celsius gemessen. Die Reanimation war nicht erfolgreich, der Patient sei gestorben.



Dachwohnungen oder ältere schlecht isolierte Wohnungen mit großen Fenstern können sich extrem aufheizen. Da kickt der Treibhauseffekt doppelt rein.
Der Meterologe Kachelmann schreibt, dass auch kleine Wohnungen gefährlich sind, weil in denen die Luftfeuchtigkeit schnell so hoch wird, dass der Hitzeindex gefährliche Zonen erreicht. Bei 39° C sind selbst 40 % Luftfeuchtigkeit schon gefährlich, und ab 55 % besteht erhöhte Gefahr.
Ist auch ein Fehler zu glauben, dass das nur Ältere betreffen kann.