Ich war zwar nicht selbst dabei, aber eine gute Freundin von mir und sie berichtete ähnliches wie hier dargestellt. Finde es immer wieder krass, wie hier mit Standardsprüchen solche Situationen runtergespielt werden.
Ich war zwar nicht selbst dabei, aber eine gute Freundin von mir und sie berichtete ähnliches wie hier dargestellt. Finde es immer wieder krass, wie hier mit Standardsprüchen solche Situationen runtergespielt werden.
Zumindest bei dem Punkt würde ich auch sagen, dass ich das im vorderen Bereich vor einer Festivalbühne eher als Normalzustand kennengelernt habe. Ich sage nicht, dass ich das unbedingt gut und sicher finde, aber eben durchaus verbreitet und auch schon auf Festivals mit deutlich unter 100.000 Besuchern.
Vor > 10 Jahren stand ich relativ weit vorne bei einem Auftritt von Deichkind. Da wurde relativ viel gedrückt und geschoben, sodass es einigen um mich herum relativ unangenehm wurde. Dann fuhr die Band mit einem Schlauchboot durchs Publikum und schoss mit einer Kanone Federn in die Menge. Das war für mich als großgewachsener Kerl relativ harmlos, in meinem Umfeld standen aber auch ein paar deutlich kleinere Mädels, die Dank der Federn so weit unten kaum noch Luft bekommen haben. Ein Kumpel und ich haben damals bestimmt an die 10 Leute mit (kurz bevorstehenden) Panikattacken nach oben gehievt, um sie dann nach vorne zur Bühne aus dem Gedränge crowd-surfen zu lassen. Zu Fuß einfach weg gehen wäre absolut unmöglich gewesen, auch für mich als Mann.
Das war mein extremstes Festivalerlebnis, aber ähnliches hab ich auch schon bei Flogging Molly, Madsen, Billy Talent, Fiddlers Green etc. erlebt. Also ja, ich würde @[email protected] zumindest in dem Punkt Recht geben, dass das auf Festivals von Zeit zu Zeit “normal” ist. Wie gesagt “normal” heißt nicht “in Ordnung”.