Mehr als zehn Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jedes Jahr weggeworfen. Inzwischen versuchen kommerzielle Lebensmittelretter wie Too Good To Go damit Geld zu verdienen. Ein Modell zwischen Kommerz und Nachhaltigkeit.
Das, was du aus dem Foodsharing holst, machst du in dem Laden weniger Umsatz. Wenn die Entsorgung weniger kostet, als seine Gewinnspanne, wirft der BWLer die Lebensmittel lieber weg.
Das Wegschmeißen der Ware ist aber auch bereits in den Kosten eingepreist, darf man auch nicht denken, dass das nicht so wäre. Ich finde es gut, wenn vor Ablauf des MHD bereits runtergesetzt wird. Das Essen retten ist eine gute Sache, löst aber die ursächliche Problematik nicht: die Verteilungsgerechtigkeit von Lebensmitteln auf unserem gesamten Globus. Wir leben als Europäer immer noch stark auf Kosten der Menschen im globalen Süden. Das ist aber ein anderes Problem. Wir sollten wirklich unsere Lebensmittel mehr schätzen.
Das, was du aus dem Foodsharing holst, machst du in dem Laden weniger Umsatz. Wenn die Entsorgung weniger kostet, als seine Gewinnspanne, wirft der BWLer die Lebensmittel lieber weg.
Das Wegschmeißen der Ware ist aber auch bereits in den Kosten eingepreist, darf man auch nicht denken, dass das nicht so wäre. Ich finde es gut, wenn vor Ablauf des MHD bereits runtergesetzt wird. Das Essen retten ist eine gute Sache, löst aber die ursächliche Problematik nicht: die Verteilungsgerechtigkeit von Lebensmitteln auf unserem gesamten Globus. Wir leben als Europäer immer noch stark auf Kosten der Menschen im globalen Süden. Das ist aber ein anderes Problem. Wir sollten wirklich unsere Lebensmittel mehr schätzen.