• Prunebutt@slrpnk.net
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    ·
    4 hours ago

    Dies.

    Was mMn dazu kommt, ist dass die progressive Linke sich zu sehr auf Identitätspolitik stützt und der Bewegung einen Bärendienst erweist.

    Durch den Fokus auf identitätspolitische “equity” schreckst du die meisten Proletarier eher ab, da sie sich durch DEI und Absetzkultur bedroht fühlen. Wenn Igmar eine Stelle nicht kriegt, weil die Firmh lieber die Transfrau Lilith einstellen möchte, werden die beiden de facto gegeneinander ausgespielt, anstatt sich Klassensolidarisch zu positionieren.

    Der Kanal “Was ist politik” hat das ganz gut zusammengefasst. Leider ist das in linken Kreisen eine recht unorthodoxe und generell abgelehnte Meinung, was wiederum den Rechten nutzt.

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      3 hours ago

      Man muss sich nur mal anschauen, wo diese neulinke Kulturkampf- und Identitätspolitik herkommt. Das ist ursprünglich ein US-Amerikanisches Phänomen, kommt also aus einer Gesellschaft, die so weit rechts steht, dass dort Liberale als links gelten.

    • Instantnudel@feddit.orgOPM
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      ·
      4 hours ago

      Ja dies bewies ja auch der letzte Wahlkampf der PDL zur letzten Bundestagswahl. Hier wurde sich sehr viel älterer Linker Rhetorik bedient, mehr Klassenkampf, weniger Kulturkampf. Und die Zahlen sind durch die Decke gegangen. Es funktioniert.