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    3 hours ago

    Es ist April, und viele Felder in Brandenburg zeigen ein ungewohntes Bild: helle, graue Flächen, ungleichmäßig wachsende Pflanzen, vom Wind verwehte trockene Erde.

    Fast so als wären riesige ungeschützte und brache Flächen nicht mehr geeignet für das Klima was wir haben.

    Gegen die Idee, Flusswasser zu entnehmen, spreche aber auch, dass viel Wasser entzogen würde und die Umsetzung würde ein großes Infrastrukturprojekt. Und: “In der ganzen Welt sind Wasserumleitungen politisch ein heißes Eisen. Das ist bei uns nicht anders.”

    Die Antwort sollte halt auch nicht sein, dass wir Flüsse auf unsere Felder verteilen, sondern nachhaltige Landwirtschaft. Eine Rückumformung zur Kulturlandschaft, die Erosion vermeidet, Schatten spendet und somit auch Wasser länger hält, Hecken statt brache, platte Agrarwüste. Ein Umdenken bei den Praktiken in der Landwirtschaft und echter Bodenschutz, eine Wiederanreicherung von Humus, statt Dünger, Pestizide und tiefes Pflügen. So wird man eher fit für die Zukunft und tut gleichzeitig noch was fürs Klima und die Natur.

    Schade, dass der Artikel diese Felder unangetastet lässt.