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“Den Erneuerbaren die Schuld für Netzprobleme zu geben, ist, als würde man dem Wasser marode Leitungen anlasten”, sagt Green Planet Energy. “Nicht Wind und Sonne sind das Problem, sondern Netze, die seit Jahren nicht modernisiert wurden. Die Bundesregierung muss jetzt dafür sorgen, dass die Netzbetreiber ihre Arbeit erledigen und die Netze fit machen für mehr Erneuerbare.”

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  • zaphod@sopuli.xyz
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    1 month ago

    In Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hessen und Bayern (großteils) gehört das Übertragunsnetz der Tennet TSO, ein Tochterunternehmen der TenneT, ein niederländisches Staatsunternehmen. In Bayern ist ein Teil des Übertragungsnetzes in der Hand von Amprion (ehemals RWE), gehört jetzt mehrheitlich der Commerzbank, RWE hat eine Sperrminorität. In Sachsen-Anhalt und Brandenburg ist für das Übertragungsnetz 50Hertz Transmission zuständig, gehört mehrheitlich der belgischen Elia System Operator, ist ein börsengehandeltes Unternehmen wenn ich das richtig sehe.

    • usb_finger@feddit.org
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      1 month ago

      Ich kenne die Netzkapazitäten der betroffenen Regionen nicht, aber ist es nicht wahrscheinlich, dass nicht die Kapazität der Netze der betroffenen Regionen, sondern die Kapazität der anderen (pot.) abnehmenden Netze bzw. die Verbindung in jene ist, die hier den Stromfluss limitieren? In meinen Augen müsste die Interkonnektivität der Netze gefördert werden und dazu gehören alle Netzbetreiber. Die Regionen, die bereits auf EE umgestellt haben, haben nun eben das Nachsehen, weil es andere, wie BW, nicht geschafft haben.

      • zaphod@sopuli.xyz
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        1 month ago

        Ist beides ein Problem, aber z.B. das Netz von Tennet geht von Schleswig-Holstein bis Bayern, da ist definitiv das Netz an sich der limitierende Faktor.