Ich poste diesen Artikel, weil er einen Aspekt anspricht, der im Moment etwas aus dem Blick geraten ist: Die Ölvorräte sind endlich, das ‘billige’ Öl wurde zuerst gefördert, je knapper das verbleibende Öl wird, desto teurer wird es zu fördern, und die weltweite Ölförderung hat nicht zuletzt aufgrund der schrumpfenden billigen (!) Reserven ihr Maximum wahrscheinlich bereits vor einer Weile - vermutlich schon vor rund zehn Jahren - erreicht.
Das verbleibende Öl wird vermutlich innerhalb der Lebensdauer von Investitionen wie einer Ölheizung allein schon aus diesem Grund erheblich teurer werden.
Mit ihrem Analysebericht World Energy Outlook legt die IEA jährlich ihren Bericht zum „Stand der Dinge“ vor. Der jüngste hatte drei zentrale Botschaften: Erstens ist der Klimawandel für die Wirtschaft eine existenzielle Bedrohung. Weshalb wir zweitens schneller auf Erneuerbare umsteigen müssen. Und drittens: Es werden derzeit nur noch wenige neue Erdölfelder erschlossen, […]
Aber offenbar kann die Nachfrage bei der derzeitigen Zurückhaltung der Konzerne beim Erschließen neuer Felder in Kürze gar nicht mehr gedeckt werden. Selbst umfangreiche Investitionen können laut der IEA nicht verhindern, dass sich die Ölförderung bis 2050 glatt halbiert. Kluge Politik rückt das in ihren Fokus: Ausbau des ÖPNV, Förderung der Elektromobilität, Ausstieg aus der Verbrennervergangenheit.
Eine sehr detaillierte Analyse dieser Thematik findet sich im Artikel



Fun fact: Erdwärme beruht auf Kernspaltug. Da wäre sogar für Kernfissionsfans was dabei :->