München: Der Handelsverband Bayern befürchtet durch den angekündigten Warnstreik hohe Umsatzverluste im Einzelhandel. Geschäftsführer Ohlmann rechnet in den 13 betroffenen Städten mit einem Defizit in Höhe von 40 Millionen Euro. Dass ausgerechnet an den beiden umsatzstärksten Tagen der Woche gestreikt werde, bezeichnete er als eine dicke Kröte für die Branche. Dabei habe der Handel angesichts des besseren Wetters und der anstehenden Frühlingseinkäufe eigentlich auf ein umsatzstarkes Wochenende gehofft.
Moment, wie passt das dazu, das angeblich verkehrsberuhigende Massnahmen, Fussgängerzonen, Fahrradstrassen, Bevorzugung des ÖPNV und so weiter, nach ständigen Aussagen lokaler Verbände dem Einzelhandel schaden??



Ich wär auch neugierig, was mein Arbeitgeber sagen würde, wenn ich neben meinem Bürojob am PC 7 bis 10 Stunden pro Woche für was anderes nebenher arbeiten wollen würde. Wahrscheinlich würde er argumentieren, dass ich mich so gar nicht ausreichend erhole, ich da gar nicht voll bei der Sache sein kann, und vermutlich Vorschriften zu Höchstarbeits- und Ruhezeiten verletzt werden.
Aber genau das ist, was vielen Pendlern zugemutet wird - ohne Bezahlung.