Der Flaschenhals in der Softwareentwicklung war nie das Programmieren, sondern das Verstehen des Problems. Über den unterschätzten ROI von Verständnis.
Ich beschreibe hier lediglich meine eigenen Erfahrungen - ich halte nicht viel davon Dinge blind zu hassen ohne sich das naeher angeschaut zu haben.
Da gibt es bei mir zwei Aspekte:
Ich halte meinerseits ganz sachlich nichts davon, so quasi das Wohlergehen der gesamten Wirtschaft auf eine angebliche Wundertechnologie zu wetten, bei der nicht ansatzweise belegt werden kann, dass die hält, was das Marketing verspricht. Extraordinary claims require extraordinary evidence.
Beim Ausgangspost ging es darum, dass ein genaues Verständnis des Codes in der Softwareentwicklung wesentlich ist, und dass der Zeitanteil für die Codeeingabe so gering ist, dass selbst eine völlig automatisierte Eingabe Softwareentwicklung gar nicht nennenswert beschleuniglen kann. Gibt es irgendwelche Evidenz, dass das nicht so ist?
Ich hasse es allerdings in der Tat, ständig Bullshit erzählt zu bekommen und damit regelrecht vollgespammt zu werden. Da finde ich es auch angemessen, mal deutlich zu werden.
Gibt es irgendwelche Evidenz, dass das nicht so ist?
Hatte ich doch geschrieben - ich habe diverse Tools die mich etwa 2-3 Wochen Arbeit gekoestet haetten, und ich so in knapp unter einer Woche gebaut habe. Mit Aufarbeiten des Codes damit er wartbar ist - fuer Wegwerftools ist das etwa ein Tag. Weitere Entwicklung danach mach ich manuell, da taugt das nicht fuer, unter anderem wegen fehlendem Codeverstaendnis fuer das was er generiert hat. Hauptarbeit ist auch das so zu lenken dass wartbarer Code rauskommt.
Ergebnis haengt auch sehr stark von der Sprache ab - ich hatte mit Abstand die besten Ergebnisse mit elisp (und mir da auch diverse Sachen gebastelt fuer die ich sonst keine Zeit gehabt haette). Das hilft da deutlich dass es durch den lisp-interpreter gute Fehlermeldungen gibt, und die eingebaute Dokumentation exzellent ist. Da die Welt wohl leider nicht auf Emacs umsteigen wird ist das allerdings fuer die meisten Leute wohl eher nicht relevant.
Da gibt es bei mir zwei Aspekte:
Beim Ausgangspost ging es darum, dass ein genaues Verständnis des Codes in der Softwareentwicklung wesentlich ist, und dass der Zeitanteil für die Codeeingabe so gering ist, dass selbst eine völlig automatisierte Eingabe Softwareentwicklung gar nicht nennenswert beschleuniglen kann. Gibt es irgendwelche Evidenz, dass das nicht so ist?
Hatte ich doch geschrieben - ich habe diverse Tools die mich etwa 2-3 Wochen Arbeit gekoestet haetten, und ich so in knapp unter einer Woche gebaut habe. Mit Aufarbeiten des Codes damit er wartbar ist - fuer Wegwerftools ist das etwa ein Tag. Weitere Entwicklung danach mach ich manuell, da taugt das nicht fuer, unter anderem wegen fehlendem Codeverstaendnis fuer das was er generiert hat. Hauptarbeit ist auch das so zu lenken dass wartbarer Code rauskommt.
Ergebnis haengt auch sehr stark von der Sprache ab - ich hatte mit Abstand die besten Ergebnisse mit elisp (und mir da auch diverse Sachen gebastelt fuer die ich sonst keine Zeit gehabt haette). Das hilft da deutlich dass es durch den lisp-interpreter gute Fehlermeldungen gibt, und die eingebaute Dokumentation exzellent ist. Da die Welt wohl leider nicht auf Emacs umsteigen wird ist das allerdings fuer die meisten Leute wohl eher nicht relevant.