Das TSG hat von Trans Personen verlangt, dass diese für die Änderung von Namen/Geschlechtseintrag mehrere Gutachten vorlegen mussten und das ganze musste dann von einem Richter abgesegnet werden. Alles in allem ein ziemlich entwürdigender und langer Prozess. Mittlerweile geht das zum Glück mit 2 Besuchen beim Standesamt. Ohne irgendwelche Formalia außer dem Unterschreiben einer Persönlichen Erklärung und einer 3 monatigen Bedenkzeit.

  • Edna (dey/sie)@feddit.org
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    4 hours ago

    Das SBGG ist besser, weil es nicht ein Dutzend mal verfassungsfeindlich laut BVerfG ist.

    Gleichzeitig kann ich auch nicht lieben sagwn, da es auch wieder Bullshit enthält:

    1. Geflüchtete Menschen werden ausdrücklich diskriminiert.
    2. Für intergeschlechtliche Menschen ist es umständlicher geworden.
    3. Es erlaubt Menschen nicht nur den Vornamen zu ändern ohne Geschlechtseintragänderung. Wer zu einem vorherigen Geschlechtseintrag wechselt muss die alten Vornamen annehmen.
    4. Das Offenbarungsverbot ist stark abgeschwächt, sollten wir eine Rechtsextreme Regierung bekommen wird es für die leichter & schneller Rosa Listen anzulegen. -> Siehe Innenministerium Baden-Württemberg
    5. Komischer juristischer Verweis aufs Hausrecht um Angst vor den bösen “unechten” trans Frauen zu schüren.
    6. Unnötige Fristen um Vorurteile von Unentschlossenheit zu schüren.
    7. Regelung im Militärischen “Spannungsfall” wieder um Vorurteile zu schüren und Kanonenfutter sicherzustellen.

    Habe mal nen Vortrag von einer der wenigen feministischen Rechtswissenschaftsprofessorinnen gehört.