Um die Limits der Bezahlkarte für Asylbewerber auszuhebeln, tauscht eine Hamburger Initiative Gutscheine, die mit der Bezahlkarte erworben wurden, gegen Bargeld aus. Einigen Märkten geht das gegen den Strich. Sie versuchen, dies zu verhindern, indem sie Leuten, die mit der Bezahlkarte zahlen müssen, den Kauf von Gutschenen verwehren.



Schönes Beispiel, dass Rassist*innen gerne bereit sind persönliche und wirtschaftliche Nachteile in Kauf zu nehmen, wenn es ihren Opfern dafür schlecht geht. In diesem Fall könnten sich diese Supermärkte eigentlich darüber freuen, dass ihre Gutscheine über das Umtauschsystem Verbreitung finden und Kund*innen in das Geschäft holen, die sonst vielleicht gar nicht dort einkaufen gehen. Aber lieber werden ganze Kundengruppen vergrault.
Oder, was deutlich wahrscheinlicher ist, das massive Gutschein getausche verursacht für die Märkte mehr kosten und steigert den Gewinn nicht entsprechend.
Ziemlich unplausibel. Es besuchen ja nun doppelt so viele Leute die Märkte. Die Geflüchteten, die sich neben den Gutscheinen sicherlich mit dem eindecken was sie brauchen UND die Käufer der Gutscheine. Wenn die Gutscheine nur Kosten verursachen würden, würde es sie gar nicht erst geben.
Die Gutscheine funktionieren nur wenn sie Neue Einkäufe generieren die ansonsten nicht stattgefunden hätten.
Wenn Käufer1 den Kauf auch so tätigen würde oder nur den Gutschein kauft und Käufer2 auch ohne Gutschein kaufen würde macht der Markt damit Verlust. Und wenn das ganze nun systematisch geschieht gibt es diesen Fall auch deutlich öfter als die profitable Variante.