Ohne konkreten Anlass mal ein kleiner Reminder das auch noch eine Welt abseits von Windows, Linux oder Mac existiert.
Vielleicht ist das so ein Generationending, aber das Haiku Projekt liegt mir als jemanden der in den 90ern auf einen Erfolg von BeOS (und später Zeta) gehöft hat einfach sehr am Herzen. Vielleicht hat ja der eine oder andere Bock das System mal in einer VM oder auf echter Hardware auszuprobieren.
Disclaimer: Dieser Post wurde auf einem PC mit Haiku erstellt.



Sicherlich eine coole Sache (ich kenne BeOS noch aus der Zeit, als es als potentieller Übernahmekandidat durch Apple und Nachfolger bzw. Basis für Mac OS galt). Allerdings muss man sich heutzutage fragen: warum nicht Linux?
Haiku ist wie BeOS aus einem Guss. Kernel, Dateisystem und Betriebsystem arbeiten viel besser zusammen. Haiku ist ein Betriebssystem für Endanwender und genau darauf ausgerichtet.
Es ist schnell und wenn ich schnell sage, dann meine ich schnell: Die Installation läuft auf einem 20 Jahre alten Laptop innerhalb von fünf Minuten (oder weniger) durch, die meisten nativen Programme laufen auf eben dieser Hardware flüssiger und einfach schwuppdiger (um mal den von der ct geprägten Begriff zu verwenden) als ich es je auf Linux oder Windows erlebt habe.
Dann kommt das Argument von @Limerance noch zum tragen: Es ist ein komplett zusammenhängendes System das nicht eine one-size-fits-all Lösung für Bereiche vom Supercomputer bis zum Microcontroller sein will, sondern eben ein System was auf dem PC eines Endanwenders läuft.