Hintergrund | DW: Warum Wien seine Parkplätze gegen Grünflächen tauscht

In Innenstädten ist der Platz begrenzt, doch Parkplätze für Autos fressen viel Raum. Immer mehr Städte wollen das ändern. Wien gilt als ein Vorreiter - und sogar US-Städte ziehen nach.

Wer schon einmal in einer Großstadt einen Parkplatz suchen musste, der weiß: Es kann sehr lange dauern, bis man fündig wird. Die Einwohner von Los Angeles opfern beispielsweise mehr als 80 Stunden pro Jahr für die Suche nach Parkplätzen. Auch in London, Paris, Frankfurt und anderen Ballungszentren ist die Situation nicht viel besser.

Zwar wirken Parkplätze einzeln betrachtet recht klein, doch bei der Gestaltung des Stadtbilds spielen sie eine dominante Rolle. Die meisten US-Städte widmen ihnen mindestens 25 Prozent ihrer bebaubaren Fläche, einige sogar noch mehr.

Diese Raumnutzung prägt nicht nur das Aussehen einer Stadt. Sie führt auch dazu, dass große Teile des Stadtgebiets mit Asphalt bedeckt sind, der viel Wärme absorbiert. Dadurch werden die Städte im Sommer heißer als ihre Umgebung und das Risiko von Überschwemmungen steigt. Denn versiegelte Flächen verhindern, dass Wasser versickern kann - und das kann bei starken Regenfällen zum Problem werden.

Viele Kommunen fragen sich darum, wie viel Raum sie parkenden Autos künftig noch einräumen wollen… (weiter)

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    2 hours ago

    @probable_possum Dann führe ich an das das Gemeingut dem Gemeinwohl dienen soll. Das Gemeingut wäre hier der Öffentlichen Raum in der Stadt. Außerdem gibt es kein Recht auf einen Parkplatz im Öffentlichen Raum vor der eigenen Haustür.