Kein Bundesland macht es Cannabisclubs so schwer wie Bayern. Die ursprünglich acht Vereine kämpfen trotz Genehmigungen. Nicht nur in Oberfranken wurde offenbar umsonst investiert. Ein Rückblick auf den Kampf eines Vereins mit den Behörden.

  • Paulemeister@feddit.org
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    6 months ago

    Die Form der Legalisierung ist aber auch so designed das es den Schwarzmarkt nicht vollkommen ausmerzt. Wenn man als Gelegenheitskiffer vielleicht im Schnitt einen Joint im Monat raucht muss man sich entweder die Mühe machen und selber anbauen oder direkt in einen Club eintragen (falls es einen in der Nähe gibt) und im Jahr 120€ an Mitgliedsbeiträgen zahlen. Einer der örtlichen Clubs rechnet mit 30 Gramm / Monat / Mitglied!?. Warum kann man nicht einfach an einer Abgabestelle Gras kaufen? Der Schutz einzelner Konsumenten mit Suchtverhalten ist definitiv machbar.

    • da_cow (she/her)@feddit.orgM
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      5 months ago

      Das ist auch genau der Grund, weswegen ich beim Schwarzmarkt bleibe (unabhängig davon, dass es in meiner Gegend NOCH (soll jetzt aber bald) keinen CSC gibt). Ich konsumieren im Monat vielleicht 1-1,5g. Das kann ich einfacher beim dealer kaufen, von dem ich sogar weiß, dass die das selber anbauen. Wieso sollte ich 10€ (oder mehr) im Monat für eine Mitgliedschaft zahlen und dann nochmal Geld pro Gramm. Das rechnet sich für mich nicht.

      • TanteRegenbogen@feddit.org
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        5 months ago

        Oder du machst es wie ich, du baust die drei Pflanzen an und wenn du drohst die 50g Grenze zu übersteigen, dann verschenkst du ein bisschen was zu Leuten für ihre Geburtstage.