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Die Fälle in der Truppe nehmen stetig zu: Zuletzt kamen die Vorfälle an den Standorten Zweibrücken in Rheinland-Pfalz und Weißenfels in Sachsen-Anhalt an die Öffentlichkeit, wo von Rechtsextremismus, sexuellen Übergriffen und Drogenexzessen die Rede war. Um das Ausmaß zu erfassen, gab das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr eine Dunkelfeldstudie in Auftrag – Soldatinnen und Soldaten sollten über ihre persönlichen Erfahrungen berichten.

Wie der Spiegel schreibt, hätten sich 17 Prozent der 25.000 angeschriebenen Soldatinnen gemeldet, wobei ein Großteil über übergriffiges Verhalten berichtet habe. Dem Bericht zufolge handele es sich nicht um Einzelfälle, sondern um ein alltägliches Problem. Pistorius will die Studie in der nächsten Sitzung des Bundestags-Verteidigungsausschusses am Mittwoch vorstellen.