Die Spitzenpolitik scheint noch nicht zu einer abschließenden Beurteilung der Initiative gekommen zu sein - missbilligt aber mit klaren Worten jegliche Gewalt.
Darunter noch einige Stimmen verschiedener Parteivertreter, von denen sich die meisten nicht auf die berechtigten und gewaltfrei kommunizierten Anliegen der 120.000 Demonstrierenden beziehen, sondern auf heraufbeschworene Gewaltexzesse einzelner (nach den eigentlichen Demonstrationen).



Genz-regelt hat maximal 5 der dutzenden Demos tatsächlich organisiert, kann man ja auch auf deren Website sehen.
Finde ich es schwierig das als Aktionskonsens zu bezeichnen. Eben weil 5 Leute weder an allen Orten dabei sind noch irgendwie einen gemeinscaftlichen Prozess der Aushandlung gemacht haben. Für mich wirkt es eher wie ein ziemlich großes Machtinstrument im Gerangel darum wie sich die Bewegung formiert und was als Aktionen “okay” sind.
Die Demo war ja wegen der Polizei eh ein unsicherer Raum, finde das bisschen zu binär in der Formulierung. Trotzdem unsolidarisch durch eigene Aktionen andere mehr als nötig in Gefahr zu bringen, wünsche ich mir auch gar nicht.