So eine blöde Idee. Keine Sau rechnet mehr Internetverkehr nach Datenvolumen ab.
Nicht nur gegenüber unseren Kunden, sondern selbst in unseren Verträgen mit Tier-1 upstreams geht es nur noch um Bandbreiten-Perzentile. Ist ja eigentlich auch völlig offensichtlich, die Infrastruktur die gebaut werden muss, muss immer gross genug sein um Spitzenbandbreiten abzudecken, das ist der Kostentreiber.
Wenn jemand Nachts irgendwelche Backups im Netz rumschiebt ist das gratis, bzw hat keine Grenzkosten.
Wir erheben zwar noch die Statistik nach übertragenen Bytes pro Anschluss, aber nur noch zum historischen Vergleich, und es ist uns jetzt schon öfter passiert dass irgendwas monatelang nicht mehr stimmte, und niemand es gemerkt hat, weils halt keine praktische Relevanz mehr hat und keiner sich die Graphen so oft ansieht.
Und in so eine Welt rein, kommen jetzt dümmliche Gesetzgeber und wollen einen Wert besteuern der keine praktische Relevanz hat?
Vom Consumer Bereich rede ich ja gar nicht, das war aus Sicht eines ISP mit Institutionellen Kunden (AS559).
Aber du hast recht, ich erinnere mich jetzt dass AWS insbesondere den Daten-Egress nach Volumen abrechnen, das hat ein Kunde mal beklagt. Die haben Wetterdaten aus den USA via AWS nach Europa gerettet, dazu hatten wir extra ein paar temporäre 100G links gebaut.
Für Azure ExpressRoute Direct haben wir mal die Preise eingeholt, das war schweineteuer. Der grösste Witz war, es hätte am Ende keine Latenzvorteile gebracht weil wir sowieso schon lokal peeren, am selben Ort wo der neue Link auch terminiert hätte. Das haben wir unseren Kunden dann ausgeredet.
Die reinen Netzwerk-Peerings machen sie weiterhin kostenlos.
Vielleicht ist das mit den Grenzkosten im Cloud Bereich wo’s wirklich auf die Endsysteme geht ein bisschen anders als im Netzwerk. Oder sie nutzen ungeachtet der Kosten einfach aus, dass sie die nötige Stellung haben Geld zu verlangen.
So eine blöde Idee. Keine Sau rechnet mehr Internetverkehr nach Datenvolumen ab.
Nicht nur gegenüber unseren Kunden, sondern selbst in unseren Verträgen mit Tier-1 upstreams geht es nur noch um Bandbreiten-Perzentile. Ist ja eigentlich auch völlig offensichtlich, die Infrastruktur die gebaut werden muss, muss immer gross genug sein um Spitzenbandbreiten abzudecken, das ist der Kostentreiber.
Wenn jemand Nachts irgendwelche Backups im Netz rumschiebt ist das gratis, bzw hat keine Grenzkosten.
Wir erheben zwar noch die Statistik nach übertragenen Bytes pro Anschluss, aber nur noch zum historischen Vergleich, und es ist uns jetzt schon öfter passiert dass irgendwas monatelang nicht mehr stimmte, und niemand es gemerkt hat, weils halt keine praktische Relevanz mehr hat und keiner sich die Graphen so oft ansieht.
Und in so eine Welt rein, kommen jetzt dümmliche Gesetzgeber und wollen einen Wert besteuern der keine praktische Relevanz hat?
Im Consumer Bereich nicht. In der Cloud sehr wohl.
Vom Consumer Bereich rede ich ja gar nicht, das war aus Sicht eines ISP mit Institutionellen Kunden (AS559).
Aber du hast recht, ich erinnere mich jetzt dass AWS insbesondere den Daten-Egress nach Volumen abrechnen, das hat ein Kunde mal beklagt. Die haben Wetterdaten aus den USA via AWS nach Europa gerettet, dazu hatten wir extra ein paar temporäre 100G links gebaut.
Für Azure ExpressRoute Direct haben wir mal die Preise eingeholt, das war schweineteuer. Der grösste Witz war, es hätte am Ende keine Latenzvorteile gebracht weil wir sowieso schon lokal peeren, am selben Ort wo der neue Link auch terminiert hätte. Das haben wir unseren Kunden dann ausgeredet.
Die reinen Netzwerk-Peerings machen sie weiterhin kostenlos.
Vielleicht ist das mit den Grenzkosten im Cloud Bereich wo’s wirklich auf die Endsysteme geht ein bisschen anders als im Netzwerk. Oder sie nutzen ungeachtet der Kosten einfach aus, dass sie die nötige Stellung haben Geld zu verlangen.