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Cake day: March 8th, 2025

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  • Ich halte die Aussage “sollen früh damit beginnen fürs Alter zu sparen” auch nicht für die einzig wahre Weisheit.

    Es ist auch richtig, dass man auch das nötige Einkommen benötigt um nach Steueren, Sozialabgaben und Kosten für Grundbedürftnisse etwas sparen zu können.

    Sparen muss dem Wirtschaftskreislauf jedoch nicht zwingend das Geld entziehen. Es muss nur investiert werden. Eine Investition leider auch zu tragendes Risiko. Sofern man den Betrag nicht in bar unter der Matratze parkt, gefährdet es auch keine Arbeitsplätze.

    Größere Probleme sehe ich beim Schutz der Rücklagen bei Schicksalsschlägen. Dann schmelzen diese Rücklagen schnell weg.

    Im Artikel steht eine dynamisches Renteneintrittsalter über Beitragsjahre. Das ist doch schon mal ein Anfang für eine Mini-Rentenreform. Einwenig Inflation ohne Ausgleichserhöhung bei Pensionen und Renten wird bestehende Rentner an den Kosten beteiligen. Aus der Umlage komplett Aussteigen, wird nicht funktionieren und wäre über das gesamte Land hinweg auch nicht gerecht.




  • Stimmt, es gibt kein Interesse daran, dass es funktioniert. Als Eltern muss man damit arbeiten, was verfügbar ist. Die Technik nimmt uns,auch nicht aus der Verantwortung trotzdem hinzugehen.

    Multiuser funktioniert nur am PC. Bei Mobilgeräten klappt das nur mit eigenen Geräten pro Person.

    Im Alter bis 10 Jahre müssen diese das Gerät nicht immer bei sich tragen. Messenger sind auch nicht zwingend notwendig. Ich unterstelle hier meist uns Eltern ein größeres Interesse ihre Kinder erreichen zu können, als umgekehrt. Kein WhatsApp (oder Alternative) ist auch eine Lösung. Browser, sofern notwendig lässt sich auch einschränken und eben auch kontrollieren. Games gibt es auch nicht jedes.

    Ja, die Bildschirmzeit wird meist ausgenutzt. Klare Regeln werden regelmäßig getestet, wie es auch sein muss. Nachts liegt das Handy nicht im Zimmer, ist aber auch 0,5Std vor der Zeit ins Bett zu gehen autom. gesperrt. Vor dem Mittagessen ist eine Nutzung des Handy oder Tablet nur in Ausnahmen möglich (Manuelles entsperren von Eltern).

    Die Eltern sind da nicht besser.

    Stimmt, wir leben,das Verhalten vor und müssen uns zuerst selbst reflektieren. Ein Aspekt gehört hier ergänzend erwähnt: Neben den ganzen Sperren und Einschränkungen ist es auch die Aufgabe der Eltern, den Kindern zu zeigen für was und wie sie die Mobilgeräte und PCs einsetzen sollen und können.

    Richtig, viele Techunternehmen machen ihre Nutzer süchtig. Ob TikTok, Youtube (insbesondere Shorts), der Aufbau vieler Spiele und deren Belohnungsanreize (z.B. BrawlStars,…) Bessere gesetzl. Regeln hierzu wären sinnvoll um alle Alterklassen zu schützen. Sich als Eltern darauf zu verlassen, halte ich für fahrlässig. Man lässt einem Dreijährigen auch nicht mit einem großen Küchenmesser allein und lässt ihn dennoch mit einem kleinen Messer unter Aufsicht beim Kochen schneiden.

    Eine Alterbeschränkung für bestimmte Soziale Medien halte ich für richtig. Begründe das jedoch mit dem natürlichen geringeren Einfluss der Eltern und Verlagerung zur eigenen Peer Group ab dem 10.-12. Lebensjahr.


  • Im Alter bis ca. 10 Jahre sollten Eltern die Nutzung noch unter Kontrolle haben. Ein eigenes Handy, Tabletten oder Computer kann, entweder gar nicht angeschafft oder sehr leicht konfiguriert werden. Dannach erhöht sich der soziale Druck von ausserhalb der Familie. Bei den IMHO sehr eingeschränkten OOTB-MuliUser-Funktionen in den Systemen mobiler Endgeräte empfehlen.

    Das Bedürfnis nach Bewegung ist mir nur zu gut bekannt. Einen Drang verspürt jedoch nicht jedes Kind. Die resultierende Unausgeglichenheit bei Bewegungsmangel trifft jedoch alle. “Kalter Entzug” entsteht nur im Fall, dass man etwas bestehendes wegnimmt. Die Aggressionen beim Abschalten oder Sperre des Gerätes gehören zum Lernen anscheinend dazu. Sie erübrigen sich bei passender Gestaltung der Regeln, Freiheiten und Kommunikation.

    Den Sozialen Druck von ausserhalb im etwas höheren Alter ab ca. 11 Jahre, hat man als Eltern leider wenig entgegenzusetzen. Da hilft nur standhaft bleiben.




  • Im Artikel steht die Vermutung des DIW-Präsident, dass die aktuelle Regierung den leichten Weg geht. Alles andere könnte in jedem Jahr der letzten 10 Jahre stehen.

    • Erhöhung Mehrwertsteuer = Konsumbremse und falsches Signal
    • Einsparung Sozialstaat = politisch unangenehm
    • Besteuerung Vermögen = politisch unangenehm
    • Potential bei Grundsteuer = halber Weg ist beschritten, nun politisch viel Arbeit.

    Vergessen wird noch die Möglichleit der Inflation, die bestehende minetärexAnsprüche gegenüber den Staat und Sozialsystemen im Wert reduziert. Ist aber auch politisch sehr unangenehm.

    So eine Aussage und das “Breit treten” diese, zerstört Vertrauen in den Binnenmarkt und verzögert private Investionseentscheidungen in den Standort.

    Die Aussage beinhaltete auch mangelndes Vertrauen in die aktuelle Regierung und die der letzten Jahre. Damit treibt man Wähler an die Ränder. Das Zweigeln an der Komprimissbereitschaft der politischen Akteure (Parteien) untergräbt zusatzlich die Demokratie.

    Ich nehme an Herr Fratzscher hat seine Aussage besser begründet und der Journalist hat es zu stark gekürzt.








  • Zwei Jahre hatten die Hersteller Zeit, um sich auf den Wechsel vorzubereiten, sich darauf einzustellen oder sogar die Rezeptur mancher Produkte anzupassen.

    Als Produzent einer bekannten Marke wäre mir das Risiko zu groß die Rezeptur anzupassen. Auch nur eine kleine Geschmacksveränderung würde bei vielen Kunden den Griff zur günstigen NoName-Konkurrenz fördern.Deshalb gibt es ja das genannte Pepsi Zero, anstatt das bisherige Pepsi einfach mit einem anderen Süßstoff anzupassen.

    Hersteller können sich geräuschlos von der Bewertung verabschieden. Es gibt keine Pflicht, sich der Ampel auszusetzen – wer sich ihr stellt, tut das freiwillig.

    Mir ist das Wegfallen des Nutri-Score auf den einzelnen Produkten nicht aufgefallen. Zahlen und die zugehörige Einheit sind jedoch auch wichtiger als eine Farbcodierung (Ampel) oder Siegel. Nachdem der Nutriscore nicht kostenfrei zu erhalten ist, sollte dieser auch ein Marktargument sein.

    Möglicherweise testet der Hersteller nur, ob sich der Nutri-Score grundsätzlich lohnt. Sollte der Absatz des Produkts einbrechen kann der nun schlechtere Nutri-Score immer noch zertifiziert und abgedruckt werden. Möglicherweise ist es aber auch der erste Schritt das Produkt einzustellen.