Wer mit Widerspruch nicht umgehen kann, hat als demokratische Führungsfigur keine gute Perspektive. Viele Entscheidungen können kritisiert werden, und wer seine großen Entscheidungen nicht klar begründet, überlässt seinen Kritikern die öffentliche Deutungshoheit.
Völlig unangemessen finde ich die Idee, bei Kritik bockig zu werden (der undankbare Pöbel soll mehr schuften und weniger nörgeln!) oder im Selbstmitleid zu versinken (nie hat ein Kanzler vor mir sowas ertragen müssen!).
Ein Bundeskanzler ist kein Kaiser auf Zeit, sondern ein Gestalter und Vermittler innerhalb seiner Regierungsperiode. Und dieses demokratische Bild sollte ein Kanzler auch dem Wahlvolk vermitteln können.
Wer mit Widerspruch nicht umgehen kann, hat als demokratische Führungsfigur keine gute Perspektive. Viele Entscheidungen können kritisiert werden, und wer seine großen Entscheidungen nicht klar begründet, überlässt seinen Kritikern die öffentliche Deutungshoheit.
Völlig unangemessen finde ich die Idee, bei Kritik bockig zu werden (der undankbare Pöbel soll mehr schuften und weniger nörgeln!) oder im Selbstmitleid zu versinken (nie hat ein Kanzler vor mir sowas ertragen müssen!).
Ein Bundeskanzler ist kein Kaiser auf Zeit, sondern ein Gestalter und Vermittler innerhalb seiner Regierungsperiode. Und dieses demokratische Bild sollte ein Kanzler auch dem Wahlvolk vermitteln können.