Die Vorsitzende der SPD-Frauen, Wegge, wirft dem Koalitionspartner Sexismus vor. Hintergrund ist der Streit rund um den Rücktritt von Bärbel Bas. SPD und Union hatten sich danach mit gegenseitigen Vorwürfen überzogen.
Was in dieser stümperhaften Journalismussimulation fehlt: Die konkreten Äußerungen im Wortlaut, sodass man sich selbst ein Bild machen kann. Auf Basis empörter SPD-Reaktionen allein ist das nicht möglich (und ich sehe keinen Mehrwert darin, mich nun selbst auf die Suche zu machen, um diese Berliner “he-said-she-said”-Spielchen aufzudröseln, die morgen eh keinen mehr interessieren).
Im Allgemeinen muss sich die Union in dieser Legislatur allerdings keinen Sexismus vorwerfen lassen: Zum einen hat sie mit Jens Spahn und Katherina Reiche je einen männlichen und einen weiblichen Part, die eindrucksvoll zeigen, dass Männer und Frauen gleichermaßen korrupt agieren können (und das ohne jegliche ernsthafte Konsequenz bleibt). Zum anderen hat sie die restlichen Positionen überwiegend mit Männern besetzt, die nicht gerade durch Kompetenz, kommunikatives Gespür oder Interesse am Wohle dieses Landes auffallen. So gesehen ist die Unionsbesetzung der Regierungsbank ein stilles: “Seht ihr? Männer können es auch nicht.”
Zum anderen hat sie die restlichen Positionen überwiegend mit Männern besetzt, die nicht gerade durch Kompetenz, kommunikatives Gespür oder Interesse am Wohle dieses Landes auffallen.
Wenn’s da nur ein Wort dafür gäbe, dass man Männer bevorzugt, obwohl sie Nix drauf haben …
Im Allgemeinen muss sich die Union in dieser Legislatur allerdings keinen Sexismus vorwerfen lassen: Zum einen hat sie mit Jens Spahn und Katherina Reiche je einen männlichen und einen weiblichen Part, die eindrucksvoll zeigen, dass Männer und Frauen gleichermaßen korrupt agieren können
Da hast du recht, das ist natürlich ein eindeutiger Beweis, dass der Rest der Union nicht sexistisch sein kann. Schachmatt, ihr Feminist:innen!
Meiner Meinung nach sind die Hierarchien das Problem. Frauen, die es in einer Partei (vor allem einer von Männern dominierten) an die entsprechenden Positionen schaffen wollen, können da nur durch eine Ellenbogen-raus Mentalität hin kommen. Somit spricht das was du beschreibst eher für Sexismus in der CDU und nicht dagegen.
Ich spare mir das “/s” bei Kommentaren, die aus meiner Sicht durch ihre abstruse Argumentation hinreichend als sarkastischer Quark markiert sind. Falls das diesmal nicht deutlich genug geworden sein sollte: Hier ein /s im Nachklapp. :)
In anderen Artikeln findet man folgende Beispiele:
“Die Ministerin ist nicht mehr tragbar”, sagte der CDU-Abgeordnete der Bild. “Seit Monaten blockiert sie die Reformen, die unser Land so dringend braucht.”
Von einer “Fehlbesetzung” und von “inakzeptablen Aussagen” war die Rede. Sie selbst bezeichnete sich auf einer SPD-Tagung einmal scherzhaft als “Blockiererin”.
In der Union hatte es zuletzt Kritik am Arbeitsministerium gegeben, weil dieses die am 1. Juli im Koalitionsausschuss verabredeten Vorhaben zur Arbeitszeitflexibilisierung und Rente noch nicht vorgelegt hatte.
Sind das sexistische, persönliche Angriffe? Sind diese Aussagen “unmenschlich und rücksichtslos”?
Was in dieser stümperhaften Journalismussimulation fehlt: Die konkreten Äußerungen im Wortlaut, sodass man sich selbst ein Bild machen kann. Auf Basis empörter SPD-Reaktionen allein ist das nicht möglich (und ich sehe keinen Mehrwert darin, mich nun selbst auf die Suche zu machen, um diese Berliner “he-said-she-said”-Spielchen aufzudröseln, die morgen eh keinen mehr interessieren).
Im Allgemeinen muss sich die Union in dieser Legislatur allerdings keinen Sexismus vorwerfen lassen: Zum einen hat sie mit Jens Spahn und Katherina Reiche je einen männlichen und einen weiblichen Part, die eindrucksvoll zeigen, dass Männer und Frauen gleichermaßen korrupt agieren können (und das ohne jegliche ernsthafte Konsequenz bleibt). Zum anderen hat sie die restlichen Positionen überwiegend mit Männern besetzt, die nicht gerade durch Kompetenz, kommunikatives Gespür oder Interesse am Wohle dieses Landes auffallen. So gesehen ist die Unionsbesetzung der Regierungsbank ein stilles: “Seht ihr? Männer können es auch nicht.”
Wenn’s da nur ein Wort dafür gäbe, dass man Männer bevorzugt, obwohl sie Nix drauf haben …
Da hast du recht, das ist natürlich ein eindeutiger Beweis, dass der Rest der Union nicht sexistisch sein kann. Schachmatt, ihr Feminist:innen!
Meiner Meinung nach sind die Hierarchien das Problem. Frauen, die es in einer Partei (vor allem einer von Männern dominierten) an die entsprechenden Positionen schaffen wollen, können da nur durch eine Ellenbogen-raus Mentalität hin kommen. Somit spricht das was du beschreibst eher für Sexismus in der CDU und nicht dagegen.
Ich spare mir das “/s” bei Kommentaren, die aus meiner Sicht durch ihre abstruse Argumentation hinreichend als sarkastischer Quark markiert sind. Falls das diesmal nicht deutlich genug geworden sein sollte: Hier ein /s im Nachklapp. :)
In anderen Artikeln findet man folgende Beispiele:
Sind das sexistische, persönliche Angriffe? Sind diese Aussagen “unmenschlich und rücksichtslos”?
ein Aushängeschild ist nicht ausreichend (gleiches fällt auf die Aushänge Lesbe Weidel bei der AfD) aber ja, guter sarkastischer Kommentar.