• LewdLemon@sh.itjust.works
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    16 hours ago

    Was in dieser stümperhaften Journalismussimulation fehlt: Die konkreten Äußerungen im Wortlaut, sodass man sich selbst ein Bild machen kann. Auf Basis empörter SPD-Reaktionen allein ist das nicht möglich (und ich sehe keinen Mehrwert darin, mich nun selbst auf die Suche zu machen, um diese Berliner “he-said-she-said”-Spielchen aufzudröseln, die morgen eh keinen mehr interessieren).

    Im Allgemeinen muss sich die Union in dieser Legislatur allerdings keinen Sexismus vorwerfen lassen: Zum einen hat sie mit Jens Spahn und Katherina Reiche je einen männlichen und einen weiblichen Part, die eindrucksvoll zeigen, dass Männer und Frauen gleichermaßen korrupt agieren können (und das ohne jegliche ernsthafte Konsequenz bleibt). Zum anderen hat sie die restlichen Positionen überwiegend mit Männern besetzt, die nicht gerade durch Kompetenz, kommunikatives Gespür oder Interesse am Wohle dieses Landes auffallen. So gesehen ist die Unionsbesetzung der Regierungsbank ein stilles: “Seht ihr? Männer können es auch nicht.”

    • HaiZhung@feddit.org
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      14 hours ago

      Zum anderen hat sie die restlichen Positionen überwiegend mit Männern besetzt, die nicht gerade durch Kompetenz, kommunikatives Gespür oder Interesse am Wohle dieses Landes auffallen.

      Wenn’s da nur ein Wort dafür gäbe, dass man Männer bevorzugt, obwohl sie Nix drauf haben …

    • Radieschen@slrpnk.netOP
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      15 hours ago

      Im Allgemeinen muss sich die Union in dieser Legislatur allerdings keinen Sexismus vorwerfen lassen: Zum einen hat sie mit Jens Spahn und Katherina Reiche je einen männlichen und einen weiblichen Part, die eindrucksvoll zeigen, dass Männer und Frauen gleichermaßen korrupt agieren können

      Da hast du recht, das ist natürlich ein eindeutiger Beweis, dass der Rest der Union nicht sexistisch sein kann. Schachmatt, ihr Feminist:innen!

      Meiner Meinung nach sind die Hierarchien das Problem. Frauen, die es in einer Partei (vor allem einer von Männern dominierten) an die entsprechenden Positionen schaffen wollen, können da nur durch eine Ellenbogen-raus Mentalität hin kommen. Somit spricht das was du beschreibst eher für Sexismus in der CDU und nicht dagegen.

      • LewdLemon@sh.itjust.works
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        13 hours ago

        Ich spare mir das “/s” bei Kommentaren, die aus meiner Sicht durch ihre abstruse Argumentation hinreichend als sarkastischer Quark markiert sind. Falls das diesmal nicht deutlich genug geworden sein sollte: Hier ein /s im Nachklapp. :)

    • cronenthal@discuss.tchncs.de
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      11 hours ago

      In anderen Artikeln findet man folgende Beispiele:

      “Die Ministerin ist nicht mehr tragbar”, sagte der CDU-Abgeordnete der Bild. “Seit Monaten blockiert sie die Reformen, die unser Land so dringend braucht.”

      Von einer “Fehlbesetzung” und von “inakzeptablen Aussagen” war die Rede. Sie selbst bezeichnete sich auf einer SPD-Tagung einmal scherzhaft als “Blockiererin”.

      In der Union hatte es zuletzt Kritik am Arbeitsministerium gegeben, weil dieses die am 1. Juli im Koalitionsausschuss verabredeten Vorhaben zur Arbeitszeitflexibilisierung und Rente noch nicht vorgelegt hatte.

      Sind das sexistische, persönliche Angriffe? Sind diese Aussagen “unmenschlich und rücksichtslos”?

    • macniel@feddit.org
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      15 hours ago

      Jens Spahn und Katherina Reiche je einen männlichen und einen weiblichen Part

      ein Aushängeschild ist nicht ausreichend (gleiches fällt auf die Aushänge Lesbe Weidel bei der AfD) aber ja, guter sarkastischer Kommentar.

  • cronenthal@discuss.tchncs.de
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    15 hours ago

    Was am Ende beim Wähler ankommt: man beschäftigt sich mit sich selbst, anstatt die schwierigen politischen Themen anzugehen. Verletzte Gefühle hier, schlechter Umgang da, jetzt auch noch Sexismus. Mag auf menschlicher Ebene alles richtig sein, aber was bringt es den Wählern? Die Extremisten müssen Wahlen nicht gewinnen, sie warten einfach, dass die Altparteien verlieren.

    • Radieschen@slrpnk.netOP
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      15 hours ago

      Diskriminierung ist nicht einfach nur ein “schlechter Umgang” oder “verletzte Gefühle”, sondern ein strukturelles Problem, das angesprochen werden sollte.

      • cronenthal@discuss.tchncs.de
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        11 hours ago

        Diskriminierung und Sexismus sind nicht gleichbedeutend. Hier wird Seitens der SPD explizit von persönlichen Attacken gesprochen, aber ich kann kaum Belege dazu finden. Bas wurde seitens der CDU die Kompetenz für ihr Amt abgesprochen, was meines Erachtens durchaus in den Rahmen der politischen Auseinandersetzung fällt. Auch Hinweise auf Verzögerungen bei der Umsetzung von Reformen kann ich kaum als “persönlich” werten. In den genannten Kommentaren habe ich auch nichts zu Frau Bas Geschlecht gefunden, was den Vorwurf des Sexismus nicht unbedingt untermauert.

        Ich lasse mich hier gerne Überzeugen, dass Frau Bas wirklich “unmenschlich und rücksichtslosen” Angriffen ausgesetzt war, bräuchte dazu aber Quellen.

  • Radieschen@slrpnk.netOP
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    16 hours ago

    Kaum zu glauben in einer Partei, deren Vorsitzender Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund gegeneinander ausspielt, indem er Sexismus auf diese reduziert.

  • Linke Socke@feddit.org
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    11 hours ago

    “Sexismus mit System”

    Da sind die nähr an der Realität als sie denken. Da sie aber selber Systemträger sind, ist dies wohl eher unwahrscheinlich gemeint.