Am 14. September 1930 erlitt Deutschland einen Schock: Die Nazis, bekannt und berüchtigt für Gewalt, Rassismus und Skandale, triumphierten bei der Reichstagswahl. Und wurden zur zweitstärksten Partei. 107 statt vormals 12 Abgeordnete der NSDAP konnten nun das Ende von Republik und Demokratie verfolgen. Wie gelang den Nazis dieser Erfolg?
Das ist unbekannt, sagt Philipp Ruch, politischer Philosoph und künstlerischer Leiter des “Zentrum für politische Schönheit”. Und findet dieses Nichtwissen umso gefährlicher in Zeiten des Aufstiegs der AfD. Um den Gründen für den Erfolg der NSDAP am 14. September 1930 nachzuforschen, hat Ruch sein Buch “Der Rückfall” geschrieben. Im Interview erklärt Ruch, was er herausgefunden hat und weshalb er die Gefahr des Faschismus für gefährlich aktuell hält.



das hat jetzt zwar nicht unmittelbar etwas mit deinem kommentar zu tun, ich frage mich nur gerade: könnte es sein, dass es eine korrelation zwischen derzeitigen wählerverhalten gibt und dem besitz der landfläche im mittelalter?
im mittelalter war das meiste land von adeligen besessen. aber ein teil eben auch von der kirche (“der toten hand”). Ich frage mich da gerade, ob es sein könnte, dass diejenigen Menschen eher autoritäre Führungspersonen wählen, bei denen im Mittelalter ein Adeliger an der Spitze stand.