Ich denke es ist eine Zeitfrage. Ich kenne viele Leute die sind der Meinung das sie ja gar keine Bücher oder längere Texte mehr lesen könnten. Schuld gibt man da z.B. Social Media, weil ja alles short-form-content ist. Ich glaube das ist dann eher eine Gewohnheit und man verlernt nicht Bücher zu lesen. Man hat halt oft einfach keine Zeit sich mal auf ein Buch oder einen langen Text einzulassen, weil man gedanklich schon drei Tätigkeiten weiter ist. Im Urlaub klappt das dagegen dann bei so ziemlich allen Leuten dagegen sehr gut. Ich habe die letzten Tage eine Sommergrippe gehabt und hatte deswegen auch Zeit und wenig Druck. Da hat mann dann auch 2 normal lange Bücher durch gedübelt.
Bei Kindern ist das ganz oft einfach fehlender Zugang zu Literatur und der Druck den die Eltern haben. Mir wurde als Kind noch vorgelesen. Mein Vater hat im Schichtdienst gearbeitet und konnte das zeitlich schlecht und war auch nicht der Typ. Meine Mutter konnte es sich dagegen erlauben nicht zu arbeiten bis ich in der 4. Klasse war. Erst dann ist sie wieder arbeiten gegangen. Das können sich viele Familien finanziell einfach nicht mehr leisten.
Im Elternhaus wird also selbst oft nicht mehr gelesen/vorgelesen.
Dazu haben Kinder auch ziemlich wenig Zeit und oft einen sehr langen Tag. Ich hatte in der Grundschule von 8:10 - 13:20 Schule und danach war Ende Gelände. Ich hatte auch das Privileg inb 15-20 Minuten nach Hause laufen zu können in der Grundschule. Dann hab es um 14:00 Uhr Essen und dann habe ich Hausaufgaben gemacht. Danach war der Tag halt “frei”.
Inzwischen gehen viele Kinder in den OGS, weil die Eltern müssen ja beide in Vollzeit arbeiten. Je nachdem ob dann Geld in der Familie vorhanden ist, stehen dann auch noch Sportvereine usw. an. Kinder haben inzwischen oft einen “Arbeitstag” von 10 Stunden.
Kinder haben immer weniger Zeit um zu lesen
Dazu ist auch der Zugang zu Literatur nicht mehr so einfach wie früher. Früher gab es quasi in jedem Stadtteil eine Stadtteilbibliothek. Die waren oft auf Kinder ausgerichtet und Kinder hatten hier mehr oder weniger einen kostenlosen und einfachen Zugang zu Literatur. Das ist inzwischen die Seltenheit geworden. Bücher sind jetzt auch nicht billiger geworden, aber viele Leute haben schlichtweg weniger Geld. Da fallen Bücher dann oft schlichtweg weg, weil man es sich kaum leisten kann.
Es fehlt günstiger/kostenloser Zugang zu Literatur.
Das ist alles nix neues und das sind Entwicklungen die es seit mehreren Generation gibt. Das wird dann zum Teil natürlich auch progressiv schlechter. Wenn deine Eltern selber schon nicht gut lesen können, dann wird das bei den eigenen Kindern oft auch erstmal nicht besser.
Ich denke es ist eine Zeitfrage. Ich kenne viele Leute die sind der Meinung das sie ja gar keine Bücher oder längere Texte mehr lesen könnten. Schuld gibt man da z.B. Social Media, weil ja alles short-form-content ist. Ich glaube das ist dann eher eine Gewohnheit und man verlernt nicht Bücher zu lesen. Man hat halt oft einfach keine Zeit sich mal auf ein Buch oder einen langen Text einzulassen, weil man gedanklich schon drei Tätigkeiten weiter ist. Im Urlaub klappt das dagegen dann bei so ziemlich allen Leuten dagegen sehr gut. Ich habe die letzten Tage eine Sommergrippe gehabt und hatte deswegen auch Zeit und wenig Druck. Da hat mann dann auch 2 normal lange Bücher durch gedübelt.
Bei Kindern ist das ganz oft einfach fehlender Zugang zu Literatur und der Druck den die Eltern haben. Mir wurde als Kind noch vorgelesen. Mein Vater hat im Schichtdienst gearbeitet und konnte das zeitlich schlecht und war auch nicht der Typ. Meine Mutter konnte es sich dagegen erlauben nicht zu arbeiten bis ich in der 4. Klasse war. Erst dann ist sie wieder arbeiten gegangen. Das können sich viele Familien finanziell einfach nicht mehr leisten.
Im Elternhaus wird also selbst oft nicht mehr gelesen/vorgelesen.
Dazu haben Kinder auch ziemlich wenig Zeit und oft einen sehr langen Tag. Ich hatte in der Grundschule von 8:10 - 13:20 Schule und danach war Ende Gelände. Ich hatte auch das Privileg inb 15-20 Minuten nach Hause laufen zu können in der Grundschule. Dann hab es um 14:00 Uhr Essen und dann habe ich Hausaufgaben gemacht. Danach war der Tag halt “frei”.
Inzwischen gehen viele Kinder in den OGS, weil die Eltern müssen ja beide in Vollzeit arbeiten. Je nachdem ob dann Geld in der Familie vorhanden ist, stehen dann auch noch Sportvereine usw. an. Kinder haben inzwischen oft einen “Arbeitstag” von 10 Stunden.
Kinder haben immer weniger Zeit um zu lesen
Dazu ist auch der Zugang zu Literatur nicht mehr so einfach wie früher. Früher gab es quasi in jedem Stadtteil eine Stadtteilbibliothek. Die waren oft auf Kinder ausgerichtet und Kinder hatten hier mehr oder weniger einen kostenlosen und einfachen Zugang zu Literatur. Das ist inzwischen die Seltenheit geworden. Bücher sind jetzt auch nicht billiger geworden, aber viele Leute haben schlichtweg weniger Geld. Da fallen Bücher dann oft schlichtweg weg, weil man es sich kaum leisten kann.
Es fehlt günstiger/kostenloser Zugang zu Literatur.
Das ist alles nix neues und das sind Entwicklungen die es seit mehreren Generation gibt. Das wird dann zum Teil natürlich auch progressiv schlechter. Wenn deine Eltern selber schon nicht gut lesen können, dann wird das bei den eigenen Kindern oft auch erstmal nicht besser.