Jäger wollen Tiere im Wald vor dem Verdursten retten. Weil es so trocken ist, bringen sie im Main-Tauber-Kreis derzeit regelmäßig Tausende Liter Wasser in den Wald.
Jäger wollen Tiere im Wald vor dem Verdursten retten. Weil es so trocken ist, bringen sie im Main-Tauber-Kreis derzeit regelmäßig Tausende Liter Wasser in den Wald.
Während Förster und Jagdpächter (wie ich eben gelernt habe) sich um die Verwaltung des Wildes kümmern (schließt ja auch Jagd mit ein) enthält die Gesamtheit der Jäger auch diejenigen, denen lediglich am Vergnügen der Jagd gelegen ist. Vielleicht ist es zu allgemein betrachtet, aber Jäger und Jagdverein schließt für mich auch diejenigen ein, die sich zwar an die (gesetzlichen) Regeln zur Jagd halten aber keine Empathie für die Tiere haben und deshalb auch weniger bis nicht auf das Leiden, das sie verursachen können, achten.
Diese Tiere dann mit Wasser zu versorgen und sich damit zu rühmen sie gerettet zu haben nur um sie später in Teilen zum Leiden zu zwingen ist für mich moralische Heuchelei (ethisch wäre hier vermutlich das bessere Wort gewesen).
Nur um es gesagt zu haben: Ich beziehe das explizit nicht auf die Gesamtheit aller Jäger. Insbesondere muss es sich nicht auf die beteiligten Jäger beziehen.
TL;DR: Die Gruppe “Jäger” beinhaltet Leute mit reinem Eigeninteresse, für die Gruppe “Förster” ist die Erhaltung / Verwaltung die Aufgabe. Damit ist Tiere retten und das öffentlich teilen für Jäger als Gruppe aus meiner Sicht wahrscheinlicher / mehr ethisch heuchlerisch als für Förster.