Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den deutschen Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das Berliner Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt. Demnach bietet Uber je Delivery-Hero-Aktie 41,50 Euro. Damit wird das Unternehmen insgesamt mit knapp 13 Milliarden Euro bewertet.

Zuletzt lag Ubers Anteil bei knapp 25 Prozent, hinzu kamen Finanzinstrumente über knapp zwölf Prozent. Nun verkaufte der Delivery-Hero-Großaktionär Prosus seinen Anteil von knapp 17 Prozent. Dazu hatte sich die niederländische Beteiligungsgesellschaft im Zuge des Kaufs des Konkurrenten Just Eat Takeaway (Lieferando) bereit erklärt.

Delivery Hero hatte am Dienstagabend bestätigt, dass man sich in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Übernahme durch Uber befindet. Die Aktie des Berliner Lieferdienst-Konzerns legte daraufhin im vorbörslichen Handel zu. Das Papier hatte bereits seit Mitte April kräftig an Wert gewonnen, nachdem bekannt wurde, dass Uber seinen Anteil an Delivery Hero erhöht hatte.

  • A_norny_mousse@piefed.zip
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    12 days ago

    So was hört man ja oft. Musste Delivery Hero aus wirtschaftlichen Gründen verkaufen? Haben die Aktienbesitzer das verlangt? Oder war das einfach nur Gier nach mehr €€€?

    Scheint ja ein Standardplan zu sein: Startup wird erfolgreich, warten auf das beste Angebot, verkaufen und ab auf die Malediven.

    Womit die also alle zur Grosskonzernverursachten Not beitragen.

    Oder?

    • zaphod@sopuli.xyz
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      12 days ago

      Scheint ja ein Standardplan zu sein: Startup wird erfolgreich, warten auf das beste Angebot, verkaufen und ab auf die Malediven.

      Normalerweise verkauft man oder man geht an die Börse. Delivery Hero ist aber schon an der Börse, also ist das hier nicht mehr die Stantard Exit Strategy.

    • CovertOperative@piefed.zip
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      12 days ago

      Zuletzt lag Ubers Anteil bei knapp 25 Prozent, hinzu kamen Finanzinstrumente über knapp zwölf Prozent. Nun verkaufte der Delivery-Hero-Großaktionär Prosus seinen Anteil von knapp 17 Prozent.

      Klingt als hätte Uber eine Kontrollmehrheit erworben. Heißt das nicht feindliche Übernahme?